Neue "Kärntner Tageszeitung" - KOMMENTAR von Claudia Grabner: Eine lukrative Überlebensfrage

Klagenfurt (OTS) - Da schau einer her! In dem sich
dahinwurstelnden Wahlkampf werden tatsächlich so etwas wie - Ideen gewälzt. Was dieser Tage unserer Regierung zu substanziellen Problemen einfällt, ist durchwegs herzeigbar. Und dennoch ärgerlich. Warum jetzt? Warum nicht vor einem, vor zwei, ... vor sechs Jahren? Schon klar: Zum einen ist HEUTE Wahlkampf. Zum anderen war man bislang mit Existenziellerem beschäftigt. Mit individuell Existenziellem, auch "Versorgung" genannt. Wozu hat man sie, die Freunderln?

Ganz eng gesponnen scheinen die Freundschaftsnetze ja bei den Freiheitlichen zu sein: Der Herr Ex-Hojac aus Simmering, der nach seinem kurzweiligen Ausscheiden aus der Politik lukrativ in der Fußball- und Magna-Welt zwischenparkte, dürfte als Klubchef bei der Versorgung diverser Parteifreunde "ein bisserl mitgeholfen" haben. Der Grün-Politiker Chorherr hat jedenfalls mehr als 50 fett dotierte Fälle gesammelt. Von der Frau Ex-Ministerin Forstinger und ihrem ÖBB-Vertrag bis zu Ex-Minister Reichhold und seinem Asfinag-Vorstandsjob; von Ex-Abgeordneten Trattners ÖBB-Karriere bis zu Friedrich Rödler, nun Patentamts-Leiter - da sollte Herbert Haupt, der sich seine Versorgung als Behindertenanwalt selbst schaffen durfte, nicht mehr aufregen. Das alles erklärt, weshalb Westenthaler & Co. bis 1. Oktober keine Ideen scheuen werden: Abgesehen von ihrem politischen geht es um ihr gut honoriertes Überleben ...

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