BZÖ-Modell zur Nachmittagsbetreuung geht an der Realität vorbei

Prettner: "Klubobmann Scheuch soll Hausaufgaben machen"

Klagenfurt (SP-KTN) - Die unhaltbare Kritik von Klubobmann Scheuch im Hinblick auf konstruktive Vorschläge der SPÖ zur Verbesserung der Nachmittagsbetreuung zeuge wieder einmal mehr von der überheblichen Haltung des BZÖ, sagte heute, Donnerstag, SPÖ-Familiensprecherin, LAbg. Beate Prettner, anlässlich der Verbalattacken von Scheuch gegenüber der SPÖ und ihrer Abgeordneten.

Das von Jörg Haider und Martin Strutz heute präsentierte Modell zur Nachmittagsbetreuung werde sich als Flop erweisen, ist Prettner überzeugt. Mit einer jährlichen Förderung von 8.000 Euro seitens des Landes könne kein einziger Arbeitsplatz für Nachmittagsbetreuung geschaffen werden, zeigte sich Prettner realistisch. "Wurde diese Summe mittels einer Milchmädchenrechnung ermittelt?", fragt sich Prettner. Sie sieht darin wieder ein neuerliches, undurchdachtes Versprechen Haiders, bei dem man sich auf eines verlassen kann, nämlich, dass man sich auf ihn nicht verlassen kann, so die SP-Abgeordnete.

Eine an den Bedürfnissen der SchülerInnen und Eltern orientierte Nachmittagsbetreuung müsse das oberste Ziel aller Überlegungen sein, forderte die Familiensprecherin. "Ich empfehle Klubobmann Scheuch, seine Hausaufgaben zu machen", appellierte Prettner abschließend zur effektiveren und realitätsbezogenen Auseinandersetzung mit diesem sozialpolitisch wichtigen Thema.

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