Kickl: Pflege: Westenthaler beweist einmal mehr seine Ignoranz

Bedürfnisse der Österreicher stehen für die FPÖ an erster Stelle

Wien (OTS) - "Herr Orangenthaler sollte einmal richtig zuhören lernen, bevor er seine Unsinnigkeiten der Öffentlichkeit mitteilt", bemerkte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl zur Aussendung von Peter Westenthaler. Die FPÖ verfolge in der Pflegedebatte einen ganz klaren Kurs. Da der Pflegenotstand, für den Schüssel, Westenthaler und Co. hauptverantwortlich seien, nicht von heute auf morgen einfach behoben werden könne, sei es im Interesse der Pflegebedürftigen notwendig, befristetete Arbeitsbewilligungen in diesem Bereich auszustellen. Das habe FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache bereits mehrfach klar betont, so Kickl. Denn gleichzeitig müsse eine Ausbildungsoffensive für den Pflegenachwuchs in Österreich gestartet werden, um den Mangel an Pflegepersonal langfristig mit inländischen Fachkräften ausgleichen zu können. Das habe überhaupt nichts mit der Legalisierung von illegalen Ausländern zu tun, erklärte Kickl weiter.

Gerade im Bereich der Pflege sollten gewisse Herren zudem einmal ihre Profilierungssucht zurückstecken und sich lieber an den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen in Österreich orientieren, so Kickl. Man könne schließlich nicht 50.000 Arbeitslose einfach über Nacht zu Pflegekräften ausbilden, wie das der orange Häuptling fordere. Gleichzeitig sei es für eine leistbare legale Pflege dringend notwendig, das Pflegegeld im Rahmen einer jährlichen Indexanpassung zu erhöhen. Der Wertverlust beim Pflegegeld habe seit dem Jahr 1996 trotz Erhöhung im Jahr 2005 schließlich über 10 Prozent betragen, führte Kickl weiter aus. Das dies auch ein Versagen der schwarz-orangen Regierung sei, sollte man Westenthaler ebenfalls ins Stammbuch schreiben. "Herr Westenthaler und seine orangen Freunde, die die katastrophale Zuwanderungspolitk der letzten Jahre mitzuverantworten haben, sollten beim Thema 'illegale Ausländer' außerdem sehr, sehr vorsichtig sein", erkärte Kickl abschließend:
"Ganz Österreich wird aber sowieso aufatmen, wenn es ab 1. Oktober nicht mehr von den unsinnigen Aussagen des Herrn Westenthaler belästigt wird."

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