Grüne Wien: Grundsicherung könnte in Wien längst umgesetzt sein

Vassilakou: Verwunderung über Chuzpe der SPÖ Spitzenkandidatin in Wien

Wien (OTS) - "Die Grundsicherung könnte in Wien längst umgesetzt sein, ginge es nach den Wünschen der Grünen", sagt die Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou. "Die Forderung der SP-Spitzenkandidatin für Wien, Andrea Kuntzl, nach der Einführung einer bundesweiten Grundsicherung kann diese gleich an ihre eigenen Parteigenossen richten", so Vassilakou. In Wien habe die SPÖ die Grundsicherung verhindert, jetzt plötzlich werde diese bundesweit eingefordert.

"Die Stadt Wien setzt keineswegs ausreichende Maßnahmen zur sozialen Absicherung von armutsgefährdeten Menschen", betont Albert Steinhauser, Landessprecher der Grünen Wien. "Im Gegenteil: Die Sozialhilfe ist nicht existenzsichernd und an entwürdigende Verfahrensrituale geknüpft", so Steinhauser. So müssen potentielle BezieherInnen oft zwei Monate warten, ehe sie die erste Unterstützung erhalten.

"Die Stadt Wien hätte schon längst erste Schritte in Richtung Grundsicherung setzen können", sagt Vassilakou weiter. Etwa die Anhebung der Sozialhilfe auf das Grundsicherungsniveau von 800 Euro oder die Garantie einer Sozialhilfeauszahlung spätestens 14 Tage nach der ersten Antragsstellung. "Das wollte die SPÖ in Wien aber nicht umsetzen, so wie es die Grünen schon lange gefordert haben", so Vassilakou und weiter: "es reicht nicht aus, ständig nach dem Bund zu rufen, Wien könnte schon lange Pionier in Sachen Grundsicherung sein".

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