GÖD Hable: Schritt für Schritt österreichische Pflege ausbauen

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Bundessektion Pflege- und Sozialberufe in der GÖD (Gewerkschaft Öffentlicher Dienst), Johann Hable fordert, nicht weiter die Betroffenen und die Angehörigen zu verunsichern. Helfen statt strafen ist angesagt.

Das sofortige Wegnehmen der illegalen Pflegekräfte aus Österreich, würde zu einem Pflegeschock und zu einem Zusammenbruch großer Teile der Hauskrankenpflege führen.

Die Legalisierung von bisher illegal beschäftigten ausländischen Hilfskräften ist ein erster Schritt hinein in eine österreichische Gesamtlösung der Pflegeproblematik, stellt Hable fest.

Junge Menschen für Pflegeberufe gewinnen

Auch 2006 sind österreichweit tausende Bewerberinnen und Bewerber, die sich für eine Ausbildung in der gehobenen Gesundheits- und Krankenpflegeberufe beworben haben, mit dem Argument "Es steht kein weiterer Ausbildungsplatz zur Verfügung!" abgewiesen worden.

Hable: Diesen Luxus können wir uns nicht mehr länger leisten. Österreich braucht eine Ausbildungsinitiative, eine Beschäftigungsgarantie für Angehörige der Pflegeberufe, eine bessere Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege insbesondere in der Hauskrankenpflege.

Bund, Länder und Gemeinden müssen aktiv werden

Die öffentliche Hand kann sich nicht länger vornehm zurückziehen und den Pflegeschwarzmarkt die Lösung überlassen. Es gibt genügend Österreicherinnen und Österreicher die sich für die Hauskrankenpflege interessieren.

Es sind flächendeckend österreichweit Tageszentren aufzubauen. Schaffung einer mobilen Einheit - Ein multiprofessionelles Pflege-und Betreuungsteam das 365 Tage im Jahr - Samstag, Sonntag und Feiertags und in der Nacht - tätig ist. Das brauchen wir für eine österreichische Lösung.

Rückfragen & Kontakt:

Johann Hable
Vorsitzender der BS 9 GÖD
Tel.: 0664 / 2435335

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NOB0001