Scheuch: Willkürakte abgewählter ORF-Führung finden ungebremste Fortsetzung

Eklatante Benachteiligung des BZÖ als Strafaktion von Lindner-Mück

Wien (OTS) - "Wenn es noch einer Bestätigung bedurft hätte, dass das abgewählte ORF-Duo Lindner-Mück "Die Freiheitlichen - Liste Westenthaler - BZÖ" eklatant benachteiligen und einen Willkürakt nach dem anderen setzen, so liefern die beiden mit der Vorgangsweise zu den kommenden Fernsehpressestunden den endgültigen Beweis" kritisierte heute BZÖ-Bündnissprecher Abg. DI Uwe Scheuch die gescheiterte ORF-Führung.

Es sei ein Skandal der Extraklasse, dass sich Hans Peter Martin die Sendeplätze und seine Diskussionspartner offensichtlich nach Belieben aussuchen könne, während gegen eine Regierungspartei mit Weisungen der Generaldirektorin vorgegangen werde. "Wenn Martin sagt, er will am Sonntag nicht in die Pressestunde, dann planen Mück und Jelinek postwendend um und geben Hans Peter Martin einen Termin nach Wunsch," zeigte sich Scheuch empört.

Der größere Skandal sei aber noch in Vorbereitung. Dem Vernehmen nach möchte Herr Martin weder die Pressestunde nach der KPÖ noch mit der KPÖ diskutieren, weswegen Mück ernsthaft überlegen soll, wie er einen Weg findet, Hans Peter Martin die Teilnahme an der Diskussion der Parteichefs der Parlamentsparteien zu ermöglichen.

"Diese Beispiele beweisen, dass es Lindner und Mück nur mehr um einen Rachefeldzug gegen Peter Westenthaler geht, ohne Rücksicht auf ORF-Gesetz, Objektivität oder Ausgewogenheit. Da spielt es schon fast keine Rolle mehr, dass Herbert Scheibner als Klubobmann der drittstärksten Parlamentsfraktion schlechter als die Grünen behandelt wird", ergänzte der BZÖ-Bündnissprecher, der umgehende Schritte beim Bundeskommunikationssenat ankündigte, um diese außer Rand und Band befindliche ORF-Führung wieder zur Vernunft zu bringen.

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