Technopol Tulln: Bereits 5. Wissenschaftspreis in diesem Jahr für die IFA-Forscher!

Mit dem "Bruno Rossmann Preis" werden die IFA-Forscher für den Nachweis von Schimmelpilzen in Getreide mittels hochmoderner Infrarottechnik prämiert.

St. Pölten (NÖI) - Schon wieder ein Preis für die Forscher am Technopol Tulln! Nach dem "Dr.Wolfgang Houska Preis", dem "Agrana Forschungsförderungs-Preis", dem "Brigitte Gedek-Wissenschaftspreis" und dem AK NÖ Wissenspreis wird nun der Bruno Rossmann Preis 2006 der Gesellschaft Deutscher Chemiker verliehen. "Dies bedeutet insgesamt über Euro 60.000 Preisgeld für die Forscher des Technopol Tulln allein in diesem Jahr", freut sich Wirtschaftslandesrat LH-Stv. Ernest Gabmann, "ein wahrlich sensationeller Erfolg!"

Der "Bruno Rossmann Preis 2006" wird an Dr. Gregor Kos verliehen, der seine Dissertation am Analytikzentrum des IFA-Tulln durchführte. Die Preisverleihung findet demnächst im Rahmen der Lebensmittelchemikertage in Dresden statt. Ausgezeichnet wird seine Doktorarbeit, die sich mit dem Nachweis von Schimmelpilzen in Getreide mittels hochmoderner Infrarottechnik befasst.

Erst kürzlich haben die IFA-Forscher für weites internationales Aufsehen gesorgt, indem sie eine neue Methode entwickelten, die erstmals eine exakte und gleichzeitige Bestimmung von 39 verschiedenen Mykotoxinen - Schimmelpilzgifte in Lebensmitteln - in weniger als vierzig Minuten ermöglicht!

"Die Arbeit an den niederösterreichischen Technopolen verläuft wahrlich zur vollsten Zufriedenheit", betont LH-Stv. Gabmann. "Wir haben uns mit der Schaffung des Technopol-Programms im Jahr 2004 zum Ziel gesetzt, Niederösterreich als Top-Technologiestandort zu positionieren - wir sind am allerbesten Weg dorthin. Dieser neuerliche Preis zeigt einmal mehr, dass die Forscher aus Tulln international anerkannte Spezialisten der Mycotoxinforschung sind", so LH-Stv. Gabmann weiter.

Die tollen Erfolge am Technopol Tulln bringen noch weitere positive Begleiterscheinungen mit sich: der Leiter der IFA-Forscher, Univ.Prof. Dr. Rudolf Krska, ist nun nämlich zusätzlich zu seiner Tätigkeit in Tulln auch im englischen York mit der Bestimmung von speziellen Schimmelpilzgiften beschäftigt, welche schon seit dem Mittelalter bekannt sind, in Vergessenheit gerieten und nun EU-weit wieder unter die Lupe genommen werden.

Mit diesem Projekt könnten sich auch für die Forschung am Technopol Tulln neue Perspektiven für die Einbindung von der Europäischen Kommission finanzierter Projekte ergeben. "Damit würde der Technopol Tulln einmal mehr im internationalen Rampenlicht stehen", meint LH-Stv. Gabmann.

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