Frauenberger: "waff fördert Qualifizierung von Arbeitslosen für Pflegeberufe"

Wien (SPW-K) - Zur aktuellen Pflegepersonaldebatte und der
jüngsten Aussage von BZÖ - Obmann Peter Westenthaler im ORF -Sommergespräch, Arbeitslose im Pflegebereich einzusetzen, erklärte heute Gemeinderätin Sandra Frauenberger, die Vorstandsvorsitzende des waff (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds), dass es im Gesundheits- und Pflegebereich in Wien bereits seit 2003 ein koordiniertes Vorgehen zur Qualifizierung des benötigten Personals gebe. Als vorbildlich und beispielhaft nannte Frauenberger dabei die waff Arbeitstiftung "Pflegeberufe", in deren Rahmen sich arbeitslose Menschen entsprechend qualifizieren lassen können.

"waff Programm "Pflegeberufe" bildet bedarfsgerecht mit Jobgarantie aus - Zwangschulung ist kontraproduktiv"

Mit der Arbeitsstiftung "Pflegeberufe" unterstützt der waff gemeinsam mit dem AMS Wiener Dienstleistungsunternehmen im Bereich Gesundheit und Pflege bei der Suche nach passenden MitarbeiterInnen. Vom waff konkret gefördert wird die Ausbildung zu HeimhelferInnen, PflegehelferInnen sowie diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen. Die Ausbildungskosten tragen zu jeweils 50% der waff und das Unternehmen. Die TeilnehmerInnen erhalten vom AMS eine dem Arbeitslosengeld entsprechende Unterstützung. Frauenberger:
"Alleine heuer stehen in diesem waff - Programm 500 Ausbildungsplätze für arbeitlose Menschen, die sich für diesen verantwortungsvollen Job mit Zukunft interessieren, zur Verfügung. Für 2007 werden wir um weitere 100 Ausbildungsplätze aufstocken. Bereits bevor die Ausbildung startet, gibt es für die TeilnehmerInnen eine fixe Jobzusage. Arbeitslose zu zwingen, ausgerechnet in diesen Job ein zu steigen, wo ein besonders sensibler Umgang mit Menschen erforderlich ist, wäre völlig kontraproduktiv. Auch Husch Pfusch Schulungen sind hier der falsche Weg, vielmehr braucht es eine maßgeschneiderte und nach dem tatsächlichen Personalbedarf ausgerichtete Qualifizierung, wie sie eben der waff anbietet."

Schon rund 1000 arbeitsuchende Menschen durch waff Programm geschult

Insgesamt haben seit Programmstart 2003 rund 1000 Personen die Ausbildung angetreten. Dafür sind rund 2,8 Mio. Euro aufgewendet worden. Unterstützung und Förderung für Beschäftigte oder WiedereinsteigerInnen, die sich beruflich verändern bzw. neu orientieren und z.B. in den Pflegebereich einsteigen wollen bietet der waff übrigens auch im Rahmen anderer Programme.

Frauenberger abschließend: "Wien hat auf den großen Bedarf im Pflegebereich nicht nur sehr frühzeitig reagiert, sondern im Rahmen des waff auch ein vorbildliches System etabliert, um arbeitslosen Menschen eine neue und vor allem auch sichere Jobperspektive zu bieten. Der Wiener Weg, die Teilnahme an diesem Programm auf freiwilliger Basis anzubieten und punktgenau auszubilden, ist jedenfalls erfolgreich und in höchstem Maße effizient." (Schluss)

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