ÖGB zu "News": Bericht ist Kredit schädigend

ÖGB-Finanzchef überlegt rechtliche Schritte wegen Amtsmissbrauchs

Wien (ÖGB) - Zu den festgestellten Aussagen im heute erscheinenden Nachrichtenmagazin "News" stellt Clemens Schneider, Finanzchef des ÖGB, fest, dass die genannten Zahlen im Zwischenbericht der Österreichischen Nationalbank (OeNB) falsch sind.++++

Die dargestellte Konzernbilanz entspricht nicht den Konzernbilanzierungsrichtlinien und baut auf nicht endkonsolidierten und nicht geprüften sowie nicht vollständigen Hochrechnungsdaten 2005 auf. Die vorläufige Pro-Forma-Konzernbilanz dient ausschließlich der Vermögensaufstellung und entspricht nicht einheitlichen Bewertungen. Daher sind alle daraus abgeleiteten Schlüsse falsch.

Der Zwischenbericht der Österreichischen Nationalbank (OeNB), so Schneider weiter, sei ausschließlich für Nationalbankchef Klaus Liebscher, für Finanzminister Grasser und den ÖGB und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Falls aus der Veröffentlichung dieses Berichtes dem ÖGB Schaden entsteht, behält sich der ÖGB rechtliche Schritte vor. Abschließend stellt Schneider fest, dass nie ein Hehl daraus gemacht wurde, dass der ÖGB größtes Interesse an einem hohen Verkaufspreis der BAWAG P.S.K. habe. (ew)

ÖGB, 23. August
2006
Nr. 551

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