SPÖ beharrt auf sofortiger Senkung der KlassenschülerInnenzahlen in Kärnten

Kaiser: Strutz blockiert die Senkung der KlassenschülerInnenzahlen, obwohl die Senkung an Volksschulen kostenneutral erfolgen könnte

Klagenfurt (SP-KTN) - Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sei die heutige Reaktion von LHstv. Martin Strutz zu den Klassenschülerzahlen zu betrachten, sagte am Mittwoch der Klubobmann der Kärntner SPÖ, LAbg. Peter Kaiser. "Wir sehen es einerseits positiv, dass Martin Strutz endlich aufgewacht ist und sich unserer Forderung nach Senkung der Klassenschülerzahlen vom Prinzip her anschließt, negativ hingegen ist andererseits zu bewerten, dass Strutz als Schulreferent des Landes die sofortige Absenkung der KlassenschülerInnenzahlen weiterhin blockiert", so Kaiser.

"Ich betone neuerlich, die Senkung der KlassenschülerInnenzahl auf 27 als ersten Schritt bis zur Realisierung von 25 wäre etwa in Kärntens Volksschulen kostenneutral", so der SP-Klubobmann. Wenn es Strutz also nicht um eine rein parteipolitische Blockade einer SPÖ-Initiative ginge, könnte er diese Maßnahme ohne wirtschaftliche Probleme sofort umsetzen, sagt Kaiser. Strutz rede sich nur auf die Kosten aus, um die Verkleinerung der KlassenschülerInnenzahlen nicht vollziehen zu müssen und handle damit gegen LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen.

Die bundesweite Senkung müsse letztlich das bildungspolitische Ziel sein. Kaiser: "ÖVP und BZÖ hätten in der Bundesregierung schon Jahre Zeit gehabt, diesen Schritt zu setzen. Die verabsäumte Maßnahme jetzt vor der Wahl als Partei, die in der Bundesregierung sitzt, zu fordern, ist nichts anderes als ein Schuldeingeständnis selbst verabsäumter Hausaufgaben."

Rückfragen & Kontakt:

Mario Wilplinger
Pressesprecher der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0463/577 88 76, Fax: 0463/577 88 86
mario.wilplinger@spoe.at
http://www.kaernten.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90003