LHStv. Strutz fordert bundesweite Senkung der Klassenschülerhöchstzahl

Senkung würde 12. Mio. Euro Mehraufwand für Land Kärnten bedeuten - Personalreserve könnte zusätzlichen Lehrerbedarf nicht abdecken

Klagenfurt (LPD) - Eine bundesweite Senkung der Klassenschülerhöchstzahl forderte heute, Mittwoch, Kärntens Schulreferent LHStv. Martin Strutz. Die Länder allein könnten eine solche finanziell und organisatorisch nicht bewältigen. Für Kärnten würde die Klassenteilungszahl 25 Mehrkosten von ca. 12 Mio. Euro bedeuten. Für die 278 neuen Klassen würden 377 zusätzliche Lehrer benötigt. Diese könnten aber nicht alle aus der bestehenden Personalreserve rekrutiert werden. "In der Personalreserve haben wir deutlich mehr Volks- als Hauptschullehrer. Bei einer neuen Klassenteilungszahl würde aber vor allem in den Hauptschulen mehr Lehrpersonal benötigt", erklärte Strutz.

Die bisher von Kärnten selbst bezahlten Lehrer stehen unbefristet und pragmatisiert im Dienst und werden zur Verbesserung der Unterrichtsqualität herangezogen, so Strutz weiters. Außerdem würde man diese Lehrkräfte benötigen, um Personalausfälle während des Schuljahres nahtlos abzudecken.
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