Kuntzl zu Westenthaler: BZÖ für Kürzungen im Schulbereich voll mitverantwortlich

Wien (SK) - "ÖVP und BZÖ haben in den letzten Jahren die Schulen beinahe kaputt gespart. Schwarz und Orange sind dafür verantwortlich, dass die Schülerbeihilfe seit sechs Jahren nicht mehr angepasst wurde. Etliche Male schon hat das BZÖ - gemeinsam mit der ÖVP -SPÖ-Anträge auf Erhöhung der Schülerbeihilfe auf die lange Bank geschoben. Es ist darum wenig glaubwürdig, wenn sich Peter Westenthaler nun hinstellt und als Trostpflaster für die enormen Belastungen der Familien ein Schulstartgeld fordert", so Andrea Kuntzl, SPÖ-Familiensprecherin und Wiener Spitzenkandidatin für die Nationalratswahlen. ****

Konkret wurden von der schwarz-blau-orangen Regierung in den letzten sechs Jahren 5.000 LehrerInnen-Posten gestrichen und 120.000 Unterrichtsstunden gekürzt. Pro Jahr werden 100 Millionen Euro für Nachhilfe ausgegeben, weil in der Schule zu wenig individuell gefördert wird. Insgesamt müssen die Eltern pro Jahr für ihr Schulkind 1.850 Euro zahlen - etwa für Nachhilfe, Unterrichtsmaterialien, Zusatzangebote, Schulveranstaltungen und Nachmittagsbetreuung. Verschärft werde die Situation noch dadurch, dass die Schülerbeihilfe seit sechs Jahren nicht mehr angepasst wurde.

"Jetzt gönnerhaft ein Schulstartgeld zu fordern, obwohl man selbst die massiven finanziellen Einbußen für die Familien mitzuverantworten hat, ist reichlich unverfroren", so Kuntzls Kritik an Westenthaler. Die Bildungspolitik der SPÖ entlaste im Gegensatz dazu die Familien:
Flächendeckender Ausbau der Ganztagsschulen, mehr individuelle Förderung statt teurer privater Nachhilfe und Anpassung bestehender Instrumente wie der Schülerbeihilfe. "Für die SPÖ gilt: Die Geldbörse der Eltern darf nicht über den Werdegang der Kinder entscheiden", so Kuntzl abschließend. (Schluss) cs

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