AMS Qualifizierungsschwerpunkt im Gesundheits- und Pflegebereich bereits sehr erfolgreich

Bereits 13.000 arbeitslose Menschen in Gesundheits- und Pflegeberufen ausgebildet

Wien (OTS) - "Im Rahmen des AMS-Qualifizierungsschwerpunkts im Gesundheits- und Pflegebereich wurden seit dem Jahr 2002 bereits mehr als 13.000 arbeitslose Menschen (z.B. in Heimhilfe- oder Pflegehelfern/innenkursen oder in Ausbildungsgängen zum/r Diplomierten Krankenpflegern/-schwestern) ausgebildet und somit neue Beschäftigungsmöglichkeiten insbesondere auch für die Zielgruppe der Wiedereinsteiger/innen geschaffen" erklärt Johannes Kopf, Vorstand des Arbeitsmarktservice. Über das Regierungsprogramm "Unternehmen Arbeitsplatz", durch das mit einem Zusatzbudget von 285 Mio. Euro die Arbeitsmarktchancen von insgesamt 60.000 Personen verbessert werden sollen, wird unter anderem auch dieses spezielle Maßnahmenangebot im Jahr 2006 stark ausgebaut: Mit rund 3.600 neu geförderten Personen konnte bis Mitte August fast schon das Aktivitätsniveau des gesamten Jahres 2005 (ca. 3.700 neu genehmigte Personen; 2004: rund 3.200) erreicht werden.

Die Ergebnisse der laufenden Beobachtung und Kontrolle der arbeitsmarktpolitischen Wirksamkeit von Fördermaßnahmen des Arbeitsmarktservice sind bei Qualifikationen im Gesundheitsbereich außerordentlich positiv. So gelang es zwei von drei Geförderten (67 %), die im Jahr 2005 eine einschlägige Kursmaßnahme für Arbeitslose absolvierten, bereits innerhalb von 4 Monaten wieder ein (nicht gefördertes) Beschäftigungsverhältnis aufzunehmen. Im Rahmen von Implacementstiftungen, wo die Qualifizierung auf einen bereits konkret vorhandenen Personalbedarf ausgerichtet ist, lag diese Arbeitsaufnahmequote bei fast 80%. Dementsprechend wird in einem Bericht des Rechnungshofs auch der Schluss gezogen, dass die Kursmaßnahmen im Bereich der Sozialberufe, insbesondere Heimhilfe-und Tagesmütter/-väterkurse besonders erfolgreich waren."

Daneben wurde für bereits im Pflege- und Gesundheitsbereich beschäftigte Hilfskräfte ein spezielles Förderprogramm zur berufsbegleitenden Höherqualifizierung entwickelt, das seit dem Jahr 2003 erfolgreich eingesetzt wird und in dessen Rahmen bisher bereits rund 1.200 Personen eine höherwertige Pflegeausbildung machen konnten. "Durch diese Höherqualifizierung werden anschließend wieder niedriger qualifizierte Tätigkeiten für arbeitsuchende Menschen frei", so Johannes Kopf abschließend.

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