Kärntner Investitionen schaffen 600 neue Arbeitsplätze

LH Haider: Investitions-Boom durch Konjunkturpaket - Firma PMS als Lösung für Konkursfall ELMONT

Klagenfurt (LPD) - Die kräftigen Investitionen der Kärntner Wirtschaft erweisen sich als echter Arbeitsplatzmotor. So werden durch das Konjunkturpaket von Bund und Land in den nächsten Monaten 600 neue Arbeitsplätze entstehen, wie Wirtschaftsreferent Landeshauptmann Jörg Haider heute, Mittwoch, bekannt gab. Eine Lösung wurde laut Haider auch für den Konkursfall ELMONT gefunden, wo die Firma PMS einsteigen werde. Im Rahmen des ARA-Konkurses wird derzeit über eine Lösung verhandelt.

Die Investitionen der heimischen Unternehmen werden aus dem Konjunkturpaket mit insgesamt 50 Mio. Euro an nichtrückzahlbaren Direktzuschüssen gefördert, erklärte Haider. Der anhaltende "Investitions-Boom" habe ihn veranlasst, beim Wirtschaftsminister um zusätzliche Bundesmittel anzufragen, die das Land dann verdoppeln wolle. "Wir brauchen eine Nachladung vom Bund", so der Landeshauptmann, für den die Gelder aus Bundesländern kommen könnten, in denen die Fördermittel nicht gezogen werden. Die insgesamt 600 neuen Arbeitsplätze werden bei Firmen wie FunderMax, Schwing, Geba Kunststofftechnik, Treibacher Industrie AG, Biodiesel Kärnten, GREENoneTEC, TUBEX oder Stora Enso Timber geschaffen.

Lösungen gibt es laut Haider auch bei aktuellen Konkursfällen. So werde die PMS, eine Tochterfirma der Christof Group, 75 der 95 betroffenen Mitarbeiter - darunter alle Lehrlinge - sowie die laufenden ELMONT-Aufträge übernehmen. "Grünes Licht" vom Masseverwalter werde dafür erwartet, meinte Haider. Das Land stelle PMS 300.000 Euro an Sonderbedarfszuweisungsmitteln (SBZ-Mittel) zur Verfügung. Die ELMONT-Lehrwerkstätte könnte mit der Berufsschule Wolfsberg zusammengelegt werden, dachte der Landeshauptmann an. Für die in Konkurs gegangene Schuhfabrik ARA in Feldkirchen könnte es eine Lösung mit einem expansionswilligen Klagenfurter Unternehmen geben, so Haider.

Der Landeshauptmann kündigte auch eine Betriebsansiedlung auf dem ehemaligen Bärenbatterie-Gelände in Feistritz im Rosental an. Der US-amerikanische Separatorenhersteller Microporous Products werde hier mit einer Gesamtinvestition von 10,5 Mio. Euro ab 2007/08 42 neue Arbeitsplätze schaffen. Vom Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) gebe es dafür 1,4 Mio. Euro, vom Austria Wirtschafts Service (AWS) 1,3 Mio. Euro und vom Land würden 1,2 Mio. Euro an SBZ-Mitteln für die Infrastruktur dazukommen. Microporous Products würde im Gegenzug 35 Arbeitsplätze auf zehn Jahre garantieren.

Große Investitionen erfolgen aber auch im Kärntner Tourismus, sagte Haider und verwies auf das Kurbad in Bad St. Leonhard. Hier werden 23 Mio. Euro investiert, 80 zusätzliche Arbeitsplätze sollen dadurch entstehen. Von KWF und AWS kommen je 2,3 Mio. Euro, von der Kärntner Tourismusholding 1,4 Mio. Euro und vom Land 900.000 Euro an SBZ-Mitteln.
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