Von illegal zu legal

Vorschlag des Bundeskanzlers interessant!

Linz (OTS) - Der Vorsitzende der Bundessektion 9 -- Pflege- u. Sozialberufe in der GÖD - Johann Hable findet den Vorschlag von Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel von illegal zu legal - Modell der Sozialpartner - interessant.

Jedoch muss Grundsätzliches als Vorleistung erbracht werden: - Verunsicherung der betroffenen PatientInnen und deren Angehörigen beenden. - helfen statt strafen - optimale und leistbare Pflege in Österreich - kein Ausspielen von österreichischem Pflegepersonal gegenüber nichtösterreichischem Personal - Ausbildungsinitiative für die Heranbildung zusätzlichen Pflegepersonals - Schaffung von Stabsstellen in Gemeinden, bzw. Gemeindeverbänden, die die Angehörigen bzw. die zu Pflegenden beraten und helfen, Pflege und Betreuung zu vermitteln - 1 Milliarde mehr für diese Maßnahmen inbesonders für den flächendeckenden Ausbau der Tagesbetreuung (Altengarten) sowie der mobilen Pflege, wobei ebenfalls flächendeckend ein multiprofessionelles Betreuungs- und Hauswirtschaftsteam 365 Tage im Jahr, auch zum Wochenende und in der Nacht, zum Einsatz kommt. - österreichische Arbeitsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. in der Betreuung dürfen durch illegale Dienste nicht weiter gefährdet werden. Lohndumping wird abgelehnt. - Die Pflege muss wieder für jeden leistbar sein.

Auf keinen Fall stimmt die Bundessektion zu, den illegalen Pflegekräfteeinsatz fortzuschreiben bzw. zu vertiefen. Sobald es ein neues Modell gibt, ist dies anzuwenden. 3 Monate Übergangszeit sind tolerierbar.

Rückfragen & Kontakt:

Johann Hable
Vorsitzender der Bundessektion Landesanstalten u.
Betriebe in der
Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
Tel.: 0664/2435335
e-mail: johann.hable@goed.at

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