Gegen die innere Uhr - warum Kinder morgens so schlecht aus dem Bett kommen!

Bonn (OTS) - Ade, Sommerferien - adios, schönste Zeit des Jahres! Jetzt klingelt der Wecker morgens wieder erbarmungslos.
Für die meisten Schüler ganz schön hart. Und das nicht, weil sie etwa faul wären. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass sich die Kids völlig zu Recht beschweren. Denn die Leistungskurve von Kindern in der Wachstumsphase ist gegen acht Uhr auf dem Tiefpunkt, ihre Lernfähigkeit ist gleich Null. Um trotzdem einigermaßen fit zu sein, haben die Schüler aus unserem Sendegebiet so ihre eigenen Methoden:

Umfrage Schüler: "Ich hab meinen Radiowecker so eingestellt, dass der so kratzt und dann geht's halt nicht mehr, liegen zu bleiben. .../... Schnell unter die Dusche, dann wird man schon wach. .../... Wenn man einmal unterwegs ist, dann kommt man auch munter an. .../... Ich hab meinen Handy-Wecker, der reicht. .../... Tasse Kaffee und eine kalte Dusche. .../... Ich hab heute verpennt trotz zwei Weckern, also ich weiß noch nicht genau, was ich machen soll."

Moderator: Radiohören soll ja auch wach machen ... Was aber definitiv für alle gilt: jeden Tag ordentlich frühstücken.
Das hilft, die Schwächephase am Morgen zu überwinden, sagt die Ernährungswissenschaftlerin Stephanie Wetzel. Frau Wetzel, warum?

O-Ton Wetzel: Morgens sind die Energiespeicher leer. Und gerade Kinder in der Wachstumsphase müssen diese jetzt unbedingt füllen, weil sie haben ein Tief am Morgen. Und wenn sie jetzt nicht frühstücken, dann leiden Konzentration und Leistungsfähigkeit zusätzlich.

Moderator: Was sind denn die besten Wachmacher?

O-Ton Wetzel: Ganz wichtig ist erstmal, dass man trinkt morgens. Und das können auch gerne nährstoffreiche Getränke sein wie zum Beispiel Molke. Wenn man die mit Fruchtsäften mischt, dann hat man außerdem noch Vitamine aus diesen Fruchtsäften. Dazu gehören dann auch noch Getreideprodukte, Vollkornbrot oder Müsli und auch etwas Obst.

Moderator: Und warum geben gerade diese Lebensmittel so viel Power?

O-Ton Wetzel: Das Vollkornbrot und das Obst liefern reichlich Kohlenhydrate. Das ist für die Leistungsfähigkeit des Gehirns sehr wichtig. Und die Molke liefert zusätzlich Mineralstoffe und auch sehr hochwertiges Eiweiß. Dadurch stärkt sie zusammen mit den anderen Frühstückszutaten die Konzentrationsfähigkeit in der Schule, egal ob als Getränk oder als Riegel zwischendurch.

Vorschlag zur Abmoderation (live im Studio) Vielen Dank, Frau Wetzel! Wissenschaftlichen Studien zufolge verschieben sich die Schlafphasen nach der Pubertät übrigens wieder. Aus Morgenmuffeln können dann sogar Frühaufsteher werden.
Bei mir hat's allerdings nicht geklappt ...

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Originaltext: CMA

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