Countdown zum Schuljahr 2006/07: SPÖ will Chancen für die Jugend erhöhen

Kaiser: Aus Pisa-Studie lernen, KlassenschülerInnenzahl senken, Qualität in Kärntner Schulen steigern, Zukunftschancen deutlich und mit konkreten Maßnahmen ausbauen

Klagenfurt (SP-KTN) - Während der Countdown zum neuen Schuljahr läuft und viele Kärntner SchülerInnen für Nachprüfungen büffeln müssen, lässt die SPÖ-Kärnten in Sachen Bildungsreformen nicht locker. "Bis wir die Chancen für die Jugend nicht erhöht haben, ist jeder Tag, den man verstreichen lässt, ohne sich für eine Bildungsreform einzusetzen, eine verpasste Chance etwas für unsere Jugend zu tun", erklärt der Klubobmann der Kärntner SPÖ, LAbg. Peter Kaiser die Hartnäckigkeit mit der die Kärntner SozialdemokratInnen für Verbesserungen im Bildungssystem eintreten.

Der Arbeitsmarkt werde von Jahr zu Jahr härter, deshalb benötigen wir ein österreichisches Schulsystem, das wieder zu den besten der Welt gehört", betont Kaiser. Mit jedem Platz weiter oben im europäischen Ranking der Schulsysteme steigen die Zukunftschancen unserer Jugend, ist sich der SP-Klubobmann sicher. "Mit den Forderungen der SPÖ-Kärnten nach Senkung der KlassenschülerInnenzahl, der Wiedereinführung und Forcierung des Förderunterrichtes und der Möglichkeit für LehrerInnen individueller auf die Bedürfnisse der SchülerInnen einzugehen, könnten erste Schritte in die richtige Richtung gegangen werden", zeigt sich Kaiser von den Bildungsschwerpunkten der Kärntner SPÖ überzeugt.

Das SPÖ-Bildungsprogramm habe die Konsequenzen aus PISA gezogen und weise viele Parallelen zum Endbericht der renommierten, von Ministerin Gehrer selbst eingesetzten aber letztlich doch ignorierten Zukunftskommission auf, sei aber noch deutlich weiterentwickelt worden. Von BZÖ und ÖVP könnten sich Schüler, Eltern und Lehrer bildungspolitisch nichts außer weiteren Kürzungen, der Schließung von Kleinschulen und dem Schönreden der PISA-Ergebnisse erwarten. Das BZÖ in Kärnten habe in den letzten Monaten eindrucksvoll gezeigt, dass Haider und Strutz lieber Gehrer die Mauer machen, als die KlassenschülerInnenzahlen in Kärnten zu senken. Absurdes Detail am Rande: Für die orange Blockade der KlassenschülerInnenzahlen an Kärntens Volksschulen gibt es auch kein wirtschaftliches Argument. Kaiser: "Die Senkung der SchülerInnenzahl in Kärntens Volksschulen auf max. 27 SchülerInnen pro Klasse als ersten Schritt würde das Land keinen einzigen Cent mehr kosten, da dem Land genügend LehrerInnen als Personalreserve zur Verfügung stünden."

Der SP-Klubobmann ruft neuerlich die Pisa-Ergebnisse in Erinnerung: die Zahl von 20 Prozent der Jugendlichen ohne ausreichende Kenntnisse im Lesen, in der Mathematik und den Naturwissenschaften "würde jeden verantwortungsvollen Bildungsminister nicht mehr ruhig schlafen lassen".

Mit dem Ausbau der ganztägigen Schule und der "Schule mit Nachhilfe auf Bundeskosten" habe die SPÖ die besseren Bildungskonzepte, ist sich Kaiser sicher. "Bei uns können sich Eltern mit Kindern auf bessere Schulen und LehrerInnen auf bessere Arbeitsbedingungen mit dem SPÖ-Programm freuen", resümiert Kaiser die Ziele der Kärntner Sozialdemokratie.

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