Steirisches BZÖ fordert sofortigen Rücktritt von ORF-Generaldirektorin Lindner

Privilegienskandal erster Klasse für öffentlich-rechtliche Institution nicht länger tragbar

Graz (OTS) - "Der gestern präsentierte Dienstvertrag von ORF-Generaldirektorin Monika Lindner ist ein Privilegienskandal der Sonderklasse und erinnert stark an die Nehmerpolitik einer großen Koalition, die bis 1999 tagtäglich solcher Privilegiensümpfe produziert hat. Es muss den unzähligen ORF-Mitarbeitern aber vor allem den Konsumenten kalt über den Rücken laufen, dass eine ORF-Generaldirektorin umgerechnet 370.000 Euro im Jahr abkassiert. Monika Lindner ist für den ORF keine Sekunde länger mehr tragbar. Währendessen unzählige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die beinharte Einsparungspolitik des ORF widerstandslos mitgetragen haben, unzählige ORF-Mitarbeiter die letzten Jahre im Unternehmen ungerechtfertigt in die Arbeitslose wurden und auch das Programm der letzten Jahre zum Nachteil der Seherinnen und Seher abgeschlackt werden musste, gibt es unvorstellbare Privilegien in der obersten Instanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz in einer Reaktion auf die Veröffentlichung des ORF-Dienstvertrages für Generaldirektorin Monika Lindner.

"Mit 370.000 Euro kann man im Jahr vier Einfamilienhäuser bauen. Diese Verschwendung von öffentlichen Geldern der Gebührenzahler macht einen fast sprachlos. Gerade diese Frau Lindner war es, die seit Jahren ein echtes barrierefreies Programm für behinderte Menschen verhindert hat. Gerade diese Frau Lindner war ist, die sich absolut uneinsichtig gezeigt hat, wenn es um die Abschaffung der ORF-Rundfunkgebühren für Menschen mit Behinderung gegangen ist. Wenn man nicht der in Zukunft hoffentlich reformierten Institution ORF schaden würde, wäre ein Gebührenboykott eigentlich die richtige Antwort auf diesen Dienstvertrag", so Grosz abschließend.

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