Wasser in der Krise: Auch in Österreich sind die ersten Auswirkungen bereits erkennbar

Wien (OTS) - Dürrekatastrophen und Wasserknappheit werden sich
laut einer aktuellen WWF-Studie mit dem Titel "Rich Countries, Poor Water" nicht auf die armen Nationen der Südhalbkugel konzentrieren, sondern ebenso die reicheren Industriestaaten treffen. Auch Österreich könnte zukünftig von der Trinkwasserknappheit betroffen sein.

In Wien sind die ersten Schäden durch Wassermangel bereits sichtbar. Betroffen ist vor allem die Ringstraße, wo nun sogar das große Baumsterben droht. Die Bäume zeigen massive Hitzeschäden auf, Blätter verfärben sich und fallen ab, andere Bäume sind bereits vollständig kahl und abgestorben. Was für Österreich noch vor wenigen Monaten ein Problem fernab der Landesgrenzen war, rückt nun in bedrohlich beängstigende Nähe. Um auf die Bedeutung von Wasser hinzuweisen, steht die Woche vom 20. - 26. August ganz im Zeichen der "World Water Week". In Stockholm werden zahlreiche Workshops, Expertendiskussionen und ein reger Erfahrungsaustausch die aktuelle Lage der Wasserreserven beleuchten.

Wasserknappheit steigt

Der steigende Verbrauch durch die Großindustrie und eine wachsende Bevölkerung habe einige Städte bereits an den Rand eines Wassermangels gebracht, heißt es in dem aktuellen Bericht. Schon heute steht im Mittelmeerraum und im Südosten Englands die zunehmende Wasserknappheit einer weiterhin ungebremsten Verschwendung gegenüber. Das Wasser landet vor allem in der Landwirtschaft, in der Industrie und im Tourismussektor oder versiegt in maroden Leitungsnetzen, wie es in London der Fall ist.

Schutz für kostbares Gut

Für den Schutz des Wassers ist es also unerlässlich, seinen Wert im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Wir wissen, dass Trinkwasserreserven in der Zukunft zu einem der wertvollsten Güter werden. Im Falle von ausgedehnten Parkanlagen, wie z.B. in Wien, gibt es zur Bewässerung beachtliches Potenzial für neue, innovative Lösungen zur Verwendung von gesammeltem Regenwasser als Alternative zum Wasserleitungsnetz mit wertvollem Trinkwasser. So könnten dezentral unterirdische Regenwassertanks angelegt werden, woraus nicht nur die Gärtner, sondern auch je nach Ausbau und Speicherkapazität die Straßenreinigung und andere ihr Wasser beziehen könnten.

Einfach sammeln

Dank unterirdischer Erdspeicher bzw. Tanks kann das Regenwasser im Bereich von geeigneten Sammelflächen einfach gesammelt und nach Bedarf genutzt werden. Komplette, dezentrale und kompakte Regenwasser-Nutzungs-Systeme mit Tank, Filter, Entnahmestationen, Leitungen sowie - dort wo es sinnvoll ist, mit Leitungswassernachspeisung - sind heute Standard der Technik der Regenwassernutzung. Bei Regen und Regengüssen fängt die Regenwassernutzungsanlage das Wasser auf, füllt sich selbst an und verfügt somit über einen ansehnlichen Regenwasservorrat für die nächsten Tage. Zudem würden auch Rückhaltekapazitäten für besonders starke Regengüsse aufgebaut. Kritische Momente, in denen starker Regen - nach längeren Trockenperioden - die Ableitungskapazitäten überlastet, könnten entschärft werden. Der erste Regenguss geht nicht in die, in diesen Momenten überlasteten Abwassersysteme für Oberflächenwasser, sondern wird in den Sammelbehältern zurückgehalten bis diese gefüllt sind. Im Zusammenspiel mit entsprechenden Filter-und Versickerungsanlagen kann das überschüssige Wasser auch noch vor Ort versickert werden und somit noch einmal zur Entlastung der üblichen Oberflächenwasserentsorgung beitragen.

Innovation gefragt

Mit immer wieder neuen Lösungen tragen die Österreichischen Anbieter von Regenwassernutzungsanlagen schon heute zum Gleichgewicht des Wasserhaushaltes bei. Die Bereitstellung und Ausdehnung maßgeschneiderter Systeme auf öffentliche Gartenbereiche, stellt an die Innovationskraft der Anbieter neue Herausforderungen dar, denen sie sich jederzeit gerne stellen werden.

Über IGRW

Die Interessengemeinschaft Regenwassernutzung hat zum Ziel, die Regenwassernutzung zur Einsparung von Trinkwasser sowie Reduzierung von Abwasser und damit die Entlastung und den Schutz des Wasserhaushaltes zu fördern. Die Qualitätsplattform IG Regenwasser-nutzung ist eine gemeinsame Aktion führender Top-Anbieter von Kunststoff- und Betontanks zur Speicherung von Regenwasser in Österreich.

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