Gesetz über Sozialbetreuungsberufe geht in Begutachtung

Einsichtnahme bis 25. September möglich

Bregenz (VLK) - Vor kurzem wurde der Entwurf eines Gesetzes über Sozialbetreuungsberufe zur Begutachtung versandt. Der Gesetzentwurf liegt bis Montag, 25. September 2006 bei den Gemeindeämtern, den Bezirkshauptmannschaften und beim Amt der Landesregierung zur allgemeinen Einsicht auf. Jeder Landesbürger kann während der Auflagefrist Änderungsvorschläge erstatten. Der Gesetzentwurf ist auch im Internet unter www.vorarlberg.at abrufbar.

Sozialbetreuungsberufe im Sinne dieses Entwurfes sind Diplom-Sozialbetreuer mit den Schwerpunkten Altenarbeit, Familienarbeit, Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung sowie Fach-Sozialbetreuer mit den Schwerpunkten Altenarbeit, Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung; Berufe, die in der heutigen Zeit zunehmend an Bedeutung gewinnen.

In diesem Entwurf werden insbesondere das Berufsbild, die Ausbildung, die Anerkennung gleichwertiger Ausbildungen und die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung geregelt. Es wird aber nicht festgelegt, dass zum Berufsbild der Sozialbetreuungsberufe gehörende Tätigkeiten nur von den Berufsangehörigen ausgeübt werden dürfen (kein Tätigkeitsvorbehalt). Tätigkeiten, die in diesem Entwurf bei der Beschreibung des Berufsbildes angeführt werden, dürfen also auch von Personen ausgeübt werden, die keine Ausbildung im Sinne dieses Entwurfes absolviert haben (freilich nur, soweit andere Rechtsvorschriften, insbesondere das Bundesgesetz über Gesundheits-und Krankenpflege nicht entgegenstehen). Lediglich die Führung einer entsprechenden Berufsbezeichnung bleibt Personen vorbehalten, die die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen.

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