Telekom Austria Gruppe: solide Ertragslage im 1. Halbjahr 2006 entgegen dem Branchentrend - TEIL 2 -

Wien (OTS) - Wien, 23. August 2006 - Telekom Austria AG (VSE: TKA; NYSE: TKA) verlautbarte heute die Finanzergebnisse für das 1. Halbjahr 2006 und das 2. Qu. 06 mit Ende 30. Juni 2006.

Wireless

in Mio.EUR(ungepr.)2.Qu.06 2.Qu.05 Verä.in% 1.Hj.06 1.Hj.05 Verä.in% Umsatzerlöse 710,9 534,1 33,1 % 1.399,1 1.060,1 32,0 % Betriebsergebnis 163,0 110,3 47,8 % 334,4 234,6 42,5 % Bereinigtes EBITDA* 285,7 200,1 42,8 % 579,3 412,2 40,5 %

* Das bereinigte EBITDA ist als Nettoergebnis exklusive Zinsen, Steuern, Abschreibungen, Wertminderungen, Erträgen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, Ertrag/Verlust aus Investitionen und Fremdwährungsdifferenzen definiert. Dies entspricht dem Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen.

Halbjahresvergleich:

Das erste Halbjahr 2006 brachte einen Anstieg der Umsatzerlöse im Wireless-Bereich um 32,0 % auf 1.399,1 Mio. EUR. Diese Entwicklung wurde von den Beiträgen von Mobiltel getrieben. Auf vergleichbarer Basis, exklusive Mobiltel, stiegen die Umsatzerlöse im Wireless-Segment um 6,7 % auf 1.130,9 Mio. EUR. Alle Unternehmen des Wireless-Bereiches haben vor allem mit höheren Umsatzerlösen aus Grundentgelten auf Grund von höheren Vertragskundenzahlen und einem sich sehr gut entwickelnden Datengeschäft zu diesem Wachstum beigetragen. Das gute Datengeschäft beruht auf einer höheren Anzahl verkaufter Datenpakete. Dieses Umsatzwachstum wurde außerdem von höheren Umsatzerlösen aus Endgeräten, höheren Roamingerlösen in allen Ländern sowie sonstigen Erlösen unterstützt.
Das Betriebsergebnis stieg um 42,5 % auf 334,4 Mio. EUR und das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen (bereinigtes EBITDA) erhöhte sich um 40,5 % auf 579,3 Mio. EUR vor allem auf Grund des Beitrages von Mobiltel. Exklusive Mobiltel erhöhte sich das Betriebsergebnis im Wireless-Bereich um 2,3 % auf 239,9 Mio. EUR und das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen (bereinigtes EBITDA) um 1,3 % auf 417,6 Mio. EUR vor allem auf Grund höherer Umsatzerlöse.
Quartalsvergleich:
Im Wireless-Segment hat sich die gesamte Kundenanzahl mit Ende Juni 2006 um 89,1 % auf 9,46 Millionen im Vergleich zur Vorjahresperiode erhöht. Dieser Anstieg ist auf den Beitrag von Mobiltel sowie auf einen starken Anstieg der Nettozugänge bei allen anderen Gesellschaften zurückzuführen. Auf vergleichbarer Basis, exklusive Mobiltel, stieg die Kundenbasis im Wireless-Segment um 12,0 % auf 5,60 Millionen.
Als Ergebnis des Beitrages von Mobiltel stiegen im Vergleich zum 2. Qu. 05 die Umsatzerlöse im Wireless-Bereich im 2. Qu. 06 um 33,1 % auf 710,9 Mio. EUR. Auf vergleichbarer Basis, exklusive des Beitrags von Mobiltel, stiegen die Wireless-Umsatzerlöse um 6,4 % auf 568,5 Mio. EUR. Alle Gesellschaften trugen zu diesem Anstieg vor allem durch höhere Umsatzerlöse aus Grundentgelten und Roaming bei. Das Wachstum der Umsatzerlöse aus monatlichen Grundentgelten wurde von höheren Kundenzahlen und einer starken Performance des Datengeschäftes getrieben. Minutenwachstum und höhere Umsatzerlöse aus nationalem Roaming in Österreich und vor allem in Kroatien, wo es im letzten Jahr noch kein nationales Roaming gegeben hatte, zeichneten für den Anstieg der Wireless-Roamingerlöse verantwortlich.

Das Betriebsergebnis erhöhte sich im 2. Qu. 06 um 47,8 % auf 163,0 Mio. EUR, da höhere Umsatzerlöse den 29,1%igen Anstieg der Aufwendungen mehr als ausgleichen konnten. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen (bereinigtes EBITDA) stieg im 2. Qu. 06 um 42,8 % auf 285,7 Mio. EUR.
Auf vergleichbarer Basis, exklusive des Effekts aus der Konsolidierung von Mobiltel, erhöhte sich das Betriebsergebnis im Wireless-Bereich um 1,5 % auf 112,0 Mio. EUR und das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen (bereinigtes EBITDA) um 0,4 % auf 201,0 Mio. EUR im 2. Qu. 06 gegenüber der Vorjahresperiode.
Im Wireless-Segment betrug der Datenanteil bei den Gesprächs- und Datenpaket-Umsatzerlösen im 2. Qu. 06 19,0 % im Vergleich zu 17,9 % im 2. Qu. 05.
Auf vergleichbarer Basis, exklusive Mobiltel, betrug der Datenanteil bei den Gesprächs- und Datenpaket-Umsatzerlösen 21,3 %, da dieser Anteil bei Mobiltel noch immer geringer ist als bei den anderen Gesellschaften der Gruppe.
mobilkom austria
mobilkom austria konnte im laufenden Quartal 36.100 neue Kunden gewinnen und steigerte damit ihre Kundenbasis um 5,3 % auf 3,47 Mio. Kunden mit Ende 2. Qu. 06 im Vergleich zu 3,30 Mio. Kunden mit Ende 2. Qu. 05. Der Anteil der Vertragskunden stieg mit Ende Juni 2006 auf 58,2 % im Vergleich zu 55,5 % im Vorjahr. Dieser Anstieg wurde durch die im September 2005 eingeführten "Unlimited" Tarife und die Datenkarten unterstützt.
Der Marktanteil verringerte sich mit Ende Juni 2006 auf 38,5 % gegenüber 39,8 % im Vergleichszeitraum des Vorjahres, da das Niedrigpreissegment, in dem alternative Betreiber besser positioniert sind, schneller als der gesamte Markt wuchs. Mit Ende 2. Qu. 06 betrug die Mobilfunkpenetrationsrate in Österreich 109,8 % im Vergleich zu 101,2 % mit Ende des 2. Qu. 05.
Als Reaktion auf die heimische Marktdynamik führte mobilkom austria in Österreich eine Billigmarke mit dem Namen "bob" ein. "bob" ist ein Vertragsprodukt ohne monatliche Grundgebühr. Dieses Produkt bietet günstige Gespräche in Österreich und baut auf dem Netz von mobilkom austria auf. "bob" bietet einfache Sprachdienste inklusive Roaming und SMS. Mit diesem Angebot reagiert mobilkom austria auf den wachsenden Markt des Niedrigpreissegments.
In einem kompetitiven Marktumfeld konnte mobilkom austria im 2. Qu. 06 die Churn-Rate mit 3,9 % gegenüber 4,0 % im 2. Qu. 05 nahezu stabil halten.
Die Einführung der "Unlimited" Tarife führte zu einem Anstieg der durchschnittlich verrechneten Gesprächsminuten pro Kunde (MoU) um 15,4 % auf 156,0 Minuten, der das allgemein niedrigere Preisniveau teilweise ausgleichen konnte. Weiters verringerte sich der durchschnittliche Umsatz pro Kunde aus Zusammenschaltung auf Grund gesunkener Terminierungsentgelte nach den im November 2005 und Jänner 2006 durchgeführten Senkungen. Somit verringerte sich der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) um 5,2 % auf 34,9 EUR, wobei der um 16,7 % auf 4,9 EUR gestiegene Daten-ARPU diesen Rückgang teilweise kompensieren konnte.
Die starke Entwicklung des Datengeschäftes zeigte sich im Anstieg des Datenanteils an den Gesprächs- und Datenpaket-Umsatzerlösen, der sich im 2. Qu. 06 auf 20,2 % gegenüber 16,3 % im Vorjahreszeitraum erhöhte. Mit Ende Juni 2006 hatte die mobilkom austria bereits rund 100.000 Vodafone Mobile Connect Cards verkauft und verzeichnete mehr als eine Million Vodafone live! Kunden.
Im Juni hat mobilkom austria HSDPA mit einer Geschwindigkeit von 3,6 Mbit/s aufgerüstet. Diese Übertragungstechnologie bietet eine achtmal höhere Geschwindigkeit als UMTS.
Die Anzahl der SMS erhöhte sich im 2. Qu. 06 im Vergleich zur Vorjahresperiode signifikant um 63,9% auf 207,3 Millionen. Dieser Anstieg ist auf die höhere Kundenbasis und die Einführung der "Unlimited" Tarife mit einer Option für unlimitierte SMS gegen eine monatliche Gebühr zurückzuführen.
Die Umsatzerlöse von mobilkom austria stiegen im 2. Qu. 06 um 2,8 % auf 421,9 Mio. EUR. Dieser Anstieg ist vor allem auf höhere Umsatzerlöse aus Grundgebühren und Roaming zurückzuführen. Der Anstieg der monatlichen Grundgebühren resultierte aus einer höheren Anzahl an Vertragskunden, mehr verkauften Datenpaketen sowie weniger gewährten Rabatten. Die Umsatzerlöse aus Roaming stiegen auf Grund höherer Verkehrsvolumina und höherer Umsatzerlöse aus nationalem Roaming.
Die Aufwendungen für Kundengewinnung (SAC) stiegen im 2. Qu. 06 um 22,6 % auf 15,2 Mio. EUR und die Kundenbindungskosten (SRC) um 2,3 % auf 18,0 Mio. EUR. Die Aufwendungen für Kundengewinnung stiegen auf Grund einer größeren Anzahl von Bruttozugängen. Die durchschnittlichen Auf¬wendungen für Kundengewinnung blieben im Vergleich zum 2. Qu. 05 stabil. Die Kundenbindungskosten stiegen auf Grund einer höheren Anzahl an ersetzten Endgeräten; diese wurden jedoch durch niedrigere durchschnittliche Stützungen pro Endgerät teilweise ausgeglichen.
Eine höhere Anzahl an Bruttozugängen sowie mehr ersetzte Endgeräte führten zu einem 3,6%igen Rückgang des Betriebsergebnisses auf 83,4 Mio. EUR. Weiters wurde der Rückgang durch niedrigere Erlöse aus Zusammenschaltung, auf Grund einer Reduktion der Terminierungsraten, verursacht.
Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen (bereinigtes EBITDA) fiel im 2. Qu. 06 um 2,7 % auf 146,8 Mio. EUR. Mobiltel
Mit 3,86 Millionen Kunden per Ende des 2. Qu. 06 hat Mobiltel die Kundenbasis im Vergleich zu 3,23 Millionen Kunden per Ende 2. Qu. 05 um 19,2 % erhöht. Die Nettozugänge stiegen im 2. Qu. 06 um 200.700 gegenüber 91.200 im 2. Qu. des Vorjahres. Die Anzahl der Vertragskunden erhöhte sich von 1,12 Millionen im Vorjahresquartal auf 1,35 Millionen im 2. Qu. 06.
Die signfikant gestiegene Mobilfunk-Penetrationsrate in Bulgarien erreichte mit Ende 2. Qu. 06 90,6 % im Vergleich zu 66,0 % mit Ende 2. Qu. 05. Der Marktanteil von Mobiltel ist mit Ende Juni 2006 auf 55,3 % im Vergleich zu 62,2 % im Vorjahr gesunken.
Die Churn-Rate stieg von 5,1 % im 2. Qu. 05 auf 5,6 % im 2. Qu. 06. Dieser Anstieg ist auf den höheren Churn bei Wertkartenkunden auf Grund des höheren Wettbewerbs zurückzuführen.
Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) verringerte sich von 12,6 EUR im 2. Qu. 05 auf 11,3 EUR. Trotz eines 32,4%igen Anstiegs der durchschnittlich verrechneten Minuten pro Kunde (MoU) auf 61,3 Minuten konnten die allgemeinen Preisrückgänge von rund 30 % nur teilweise ausgeglichen werden.
Die Umsatzerlöse von Mobiltel stiegen um 10,5 % auf 144,1 Mio. EUR gegenüber der Vorjahresperiode vor allem durch höhere Umsatzerlöse aus Verbindungsentgelten, Grundentgelten und Endgeräteverkäufen. Die Umsatzerlöse aus Verbindungsentgelten stiegen als Ergebnis höherer Kundenzahlen und Minutenvolumina. Der Anstieg der Erlöse aus Grundentgelten ist vor allem auf die höhere Anzahl an Vertragskunden zurückzuführen. Die Erlöse aus Endgeräten stiegen im 2. Qu. 06 durch die höhere Anzahl und die zu einem höheren Durchschnittspreis verkauften Endgeräten.
Das Betriebsergebnis von Mobiltel er¬höhte sich im 2. Qu. 06 signifikant auf 51,0 Mio. EUR gegenüber 16,1 Mio. EUR im 2. Qu. 05, was vor allem auf niedrigere Abschreibungsaufwendungen zurückzuführen ist. Das 2. Qu. 05 beinhaltet einmalige Abschreibungsaufwendungen für immaterielle Vermögensgegenstände aus der Allokation des Kaufpreises, welche im Zuge einer Fusion im September 2004 entstanden sind.
Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen (bereinigtes EBITDA) stieg um 7,4 % auf 84,7 Mio. EUR. Dies ist auf höhere Umsatzerlöse zurückzuführen, die die gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen mehr als ausgleichen konnten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden durch höhere Materialaufwendungen und Kosten aus Zusammenschaltung und Roaming getrieben.
Vipnet
Vipnet konnte die Kundenzahl per Ende Juni 2006 im Vergleich zum Ende des 2. Qu. 05 beträchtlich um 30,0 % auf 1,73 Millionen Kunden steigern. Die Mobilfunk-Penetrationsrate erreichte in Kroatien 91,0 % per Ende Juni 2006 im Vergleich zu 67,6 % mit Ende Juni 2005. Der Marktanteil von Vipnet fiel von 44,7 % mit Ende Juni 2005 auf 43,2 % mit Ende Juni 2006, was auf den Eintritt eines neuen Anbieters zurückzuführen ist, welcher Marktanteile von beiden bestehenden Anbietern gewonnen hat.
Vipnet hat im Juni 2006 eine Billigmarke mit dem Namen "tomato" gelauncht. Dieses Wertkartenprodukt bietet das günstigste Sprach- und SMS-Service für Wertkartenkunden in Kroatien. Mit der Einführung einer zweiten Marke beabsichtigt Vipnet sich in dem schnell wachsenden Niedrigpreissegment des Marktes zu positionieren, ohne den Wert der Vip-Marke zu zerstören.
Im April hat Vipnet als erster Betreiber in Kroatien ein HSDPA-Netz gestartet.
Die Churn-Rate für Vertrags- und Wertkartenkunden verringerte sich von 4,8 % im 2. Qu. 05 auf 2,9 % im 2. Qu. 06 vor allem auf Grund eines niedrigeren Churns von Wertkartenkunden, der auf eine Definitionsanpassung der Schonfrist bei Wertkartenkunden im 3. Qu. 05 zurückzuführen ist.
Die Umsatzerlöse von Vipnet stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 13,2 % auf 116,9 Mio EUR im 2. Qu. 06 auf Grund von höheren Umsatzerlösen aus Verbindungsentgelten und Roaming. Die Umsatzerlöse aus Verbindungsentgelten stiegen auf Grund einer höheren Kundenbasis und des starken Anstiegs der monatlich verrechneten Gesprächsminuten (MOU) um 18,7 % auf 88,7 Minuten. Zu diesem Anstieg haben niedrigere Tarife beigetragen. Das Wachstum der Umsatzerlöse aus Roaming ist hauptsächlich auf die im Juni 2005 getroffene nationale Roamingvereinbarung mit Tele2 sowie auf eine höhere Anzahl an ausländischen Besuchern im Netz von Vipnet zurückzuführen. Niedrigere Tarife für netzinterne Anrufe, niedrigere Erlöse aus Terminierungsentgelten sowie Vertriebsaktionen mit kostenlosem Aktivierungsentgelt führten zu einem 19,7%igen Rückgang der monatlichen durchschnittlichen Umsatzerlöse pro Kunde (ARPU) auf 17,1 EUR.
Das Betriebsergebnis von Vipnet stieg im 2. Qu. 06 um 21,1 % auf 27,0 Mio EUR im Vergleich zur Vorjahresperiode. Dieser Anstieg ist das Ergebnis höherer Umsatzerlöse sowie des Rückgangs der Abschreibungsaufwendungen auf Grund niedriger Anlagenzugänge.
Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen (bereinigtes EBITDA) stieg um um 11,0 % auf 46,6 Mio. EUR auf Grund höherer Umsatzerlöse, die die höheren Aufwendungen für Marketing und Vertrieb sowie höhere Forderungsausfälle ausgleichen konnten. Si.mobil
Die Kundenzahl von Si.mobil belief sich per Ende Juni 2006 auf 392.700, was einen Anstieg um 6,7 % gegenüber Ende 2. Qu. 05 darstellt. Bereinigt um eine neue Definition von aktiven Kunden, welche im Juli 2005 angeordnet wurde, wäre das tatsächliche Wachstum noch höher gewesen. Die Anzahl der Vertrags¬kunden erhöhte sich um 30,5 % auf 211.200, was einen Anstieg des Vertragskundenanteils von 44,0 % im 2. Qu. 05 auf 53,8 % im 2. Qu. 06 darstellt.
Der Marktanteil von Si.mobil betrug per Ende Juni 2006 24,0 % im Vergleich zu den 23,4 % mit Ende Juni 2005. Zu diesem Anstieg haben sowohl eine positive Marktreaktion auf Marketingkampagnen des Unternehmens als auch der Ausstieg von einem Konkurrenten aus dem slowenischen Markt beigetragen. Im April 2006 hat Si.mobil eine Vereinbarung getroffen, einen Teil der Mobilfunkstandorte vom Konkurrenten in Slowenien für 2,5 Mio. EUR zu übernehmen. Die Standorte werden zur Verbesserung der Netzkapazität und Netzqualität von Si.mobil genutzt.
Die slowenische Mobilfunk-Penetrationsrate stieg von 79,6 % mit Ende Juni 2005 auf 82,6 % mit Ende Juni 2006. Dieses Marktwachstum wurde von der starken Performance aller Marktbetreiber stimuliert.
Der durchschnittliche Umsatzerlös pro Kunde (ARPU) stieg im 2. Qu. 06 signifikant um 22,4 % auf 19,7 EUR, was vor allem auf höhere Vertragskundenzahlen und höhere Verkehrsvolumina zurückzuführen ist. Der 32,1%ige Anstieg der Umsatzerlöse auf 31,3 Mio. EUR im 2. Qu. 06 im Vergleich zum Vorjahresquartal ist in erster Linie auf höhere Umsatzerlöse aus Verbindungsentgelten, Endgeräten und Zusammenschaltung zurückzuführen.
Die höhere Kundenanzahl in Verbindung mit höheren durchschnittlich verrechneten Minuten pro Kunde (MoU) und einer höheren Anzahl an SMS führten zu einem Anstieg der Umsatzerlöse aus Verbindungsentgelten. Der Anstieg der Umsatzerlöse aus Endgeräten wurde durch eine höhere Anzahl an Brutto¬zugängen in Kombination mit niedrigeren Durchschnittskosten pro Endgerät verursacht. Da mehr Minuten in das Netz von Si.mobil terminiert wurden, stiegen die Zusammenschaltungserlöse.
Das Betriebsergebnis von Si.mobil verringerte sich von 1,8 Mio. EUR im 2. Qu. 05 auf 0,5 Mio. EUR im 2. Qu. 06 auf Grund von höheren Materialaufwendungen und gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen wie Händlerkommissionen und Marketingkosten.
Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen (bereinigtes EBITDA) verringerte sich im 2. Qu. 06 um 10,3 % auf 6,1 Mio. EUR im Vergleich zur selben Periode des Vorjahres. Konsolidierter Nettoüberschuss
Halbjahresvergleich:
Der Nettozinsaufwand erhöhte sich im 1. Hj. 06 um 1,3 % auf 53,9 Mio EUR, was auf niedrigere Zinserträge durch ein höher verzinsliches Vermögen im 1. Hj. 05 zurückzuführen ist. Im Jänner 2005 wurden Anleihen begeben. Dieser Kapitalzufluss wurde im Juli 2005 für die Akquisition von Mobiltel verwendet. Darüber hinaus verringerten sich die Zinsaufwendungen auf Grund von Rückzahlungen langfristiger Finanzverbindlichkeiten.
Die Steueraufwendungen stiegen im Vergleich zum 1. Hj. 05 um 22,6 % auf 74,4 Mio. EUR. Dies ist auf ein höheres steuerbares Einkommen auf Grund des Beitrages von Mobiltel zurückzuführen. Diese Entwicklung wurde durch einen niedrigeren durchschnittlichen Steuersatz auf Grund des niedrigeren gesetzlichen Steuersatzes von 15 % in Bulgarien teilweise ausgeglichen. Der Effektivsteuersatz betrug im 1. Hj. 06 20,7 % im Vergleich zu 24,6 % im 1. Hj. 05.
Das Nettoergebnis konnte von höheren Betriebsergebnissen in beiden Segmenten profitieren und stieg im 1. Hj. 06 um 53,2 % auf 284,9 Mio. EUR.
Das unverwässerte und voll verwässerte Ergebnis je Aktie stieg von 0,38 EUR im 1. Hj. 05 auf 0,60 EUR im 1. Hj. 06.
Quartalsvergleich:
Der Nettozinsaufwand erhöhte sich im 2. Qu. 06 um 8,5 % auf 28,1 Mio. EUR auf Grund von niedrigeren Zinserträgen. Der Rückgang der Zinserträge ergab sich aus einem niedrigeren verzinslichen Vermögen im 2. Qu. 05. Dieser konnte jedoch teilweise durch niedrigere Zinsaufwendungen auf Grund von Kreditrückzahlungen ausgeglichen werden.
Die Einkommenssteueraufwendungen stiegen im 2. Qu. 06 um 31,9 % auf 33,5 Mio. EUR gegenüber 25,4 Mio. EUR im 2. Qu. 05 auf Grund des höheren versteuerbaren Einkommens durch den Beitrag von Mobiltel. Diese Entwicklung wurde teilweise durch einen niedrigeren durchschnittlichen Steuersatz ausgeglichen. Der Effektivsteuersatz betrug im 2. Qu. 06 20,4 % im Vergleich zu 25,2 % im 2. Qu. 05 vor allem durch den niedrigeren gesetzlichen Steuersatz in Bulgarien. Der Quartalsnettoüber¬schuss stieg im 2. Qu. 06 um 73,6 % auf 130,9 Mio. EUR. Das unverwässerte und voll verwässerte Ergebnis je Aktie konnte von 0,16 EUR auf 0,28 EUR gesteigert werden.
- Fortsetzung folgt -

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