Bures zu Schüssel: Es geht nicht um Schuld oder Unschuld

"Es geht um die Untätigkeit des persönlich vom Pflegenotstand betroffenen Bundeskanzlers"

Wien (SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures erklärt zur Stellungnahme von Kanzler Schüssel in den "Salzburger Nachrichten":
"Es geht hier nicht darum, die Schuldfrage zu klären." Es gehe einzig und allein darum, dass Kanzler Schüssel aus eigener Erfahrung über die Pflegeproblematik in Österreich bescheid gewusst, aber als Bundeskanzler nichts dagegen unternommen hat. Schüssel sei sogar so weit gegangen, den Pflegenotstand in Österreich zu leugnen. ****

Bundeskanzler Schüssel, der aufgrund der Pflegeproblematik wie viele andere Österreicherinnen und Österreicher auch, auf eine illegal beschäftigte Pflegerin zurückgreifen musste, hätte es in der Hand gehabt, etwas gegen den Pflegenotstand zu unternehmen. "Schüssel hat aber keinen Finger gerührt und in Kauf genommen, dass sich die Klagen gegen Menschen häuften, die in derselben Situation waren wie er. Das ist dem Bundeskanzler vorzuwerfen. Dafür wird er sich vor den Österreicherinnen und Österreichern verantworten müssen", so Bures. (Schluss) se

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