BZÖ-Gebauer: "ÖVP Landesrat Steixner riskiert vorsätzlich das Leben der Tiroler Bevölkerung"

Bundesministerin Haubner unterstützt Aussagen Gebauers!

Wien (OTS) - BZÖ-Spitzenkandidat Andreas Gebauer fordert Landesrat Anton Steixner (ÖVP) zum Rücktritt auf. Man könne in der Politik über alles diskutieren und unterschiedlicher Meinung sein, doch dort, wo es um Menschenleben geht, darf es keine unterschiedlichen Auffassungen geben. Gebauer: "Herr Steixner riskiert tagtäglich das Leben der Menschen in Tirol, indem er rechtzeitige, schnelle Hilfe durch Rettungsdienste nicht zugelassen werden. So etwas ist indiskutabel!"

Wenn heute jemand den Notruf 144 wählt, dann wird er automatisch mit der ILL GmbH verbunden. Alarmiert wird von dieser GmbH aber nur die nächste Rot Kreuz Stelle. "Nicht informiert werden alle anderen in Tirol ansässigen Rettungsdienste, wie etwa der Samariterbund. Völlig ungeachtet der Tatsache welche Rettungsorganisation die schnellste am Unfallort ist. Der Skandal dabei ist, dass besagte ILL GmbH aber tagtäglich zum Beispiel über die Einsatzbereitschaft des Samariterbundes informiert wird.

Auf diese ungeheuerliche Sachlage hingewiesen, stellt Herr Steixner nur fest, dass die vertragliche Situation nichts anderes zulässt, dass der Level im Rettungswesenbereich sowieso reduziert werden muss, dass die Leute in den Tälern eben warten müssen, und dass es immer wieder Einzelfälle geben wird. "Dies ist eine menschenverachtende nicht tolerierbare Einstellung eines führenden Politikers der ÖVP! So jemand ist für das Land Tirol nicht tragbar", erklärt Gebauer.

Gebauer erinnert an einen Fall im Tiroler Unterland, wo es bereits aufgrund dieser unwürdigen Umstände einen Todesfall gegeben hat. "Ich bin überzeugt, dass dies nicht der einzige Fall bleiben wird. Aber wenn der Herr Landesrat Steixner so etwas lapidar als "Einzelfall" abtut, dann ist dies eine menschenverachtende Einstellung, die nicht tolerierbar ist", so Gebauer. Gebauer appelliert an das Gewissen des Herrn Landesrat Steixner. Er möge doch in Sich gehen, sein politisches Verhalten ehrlich analysieren, oder doch lieber gleich von der politischen Bühne abtreten. Es gibt gewisse Themen in der Politik, die einem moralischen Grundsatz unterliegen. Dazu gehört für mich der Schutz und die Sicherheit des Lebens unserer Bevölkerung. Steixners bewusstes Ignorieren der Tatsachen gleicht einem altbekannten und tödlichem Spiel - dem Russischen Roulette!"

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