Amon: Ich weiß nicht, ob ÖGB-Bachners Einfluss ausreichend ist, für eine rasche Bilanz zu sorgen

Finanzchaos im ÖGB gefährdet alle Arbeitsplätze

Wien, 22. August 2006 (ÖVP-PK) "Frau Bachner sollte nicht reflexartig die Funktion einer SPÖ-Sprecherin wahrnehmen und von Wahlkampf sprechen, sondern, sofern ihr Einfluss im ÖGB ausreichend ist, dafür sorgen, dass dieser so schnell wie möglich seine Bilanz fertig stellt", sagte heute, Dienstag, ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon. Alle Termine, die der ÖGB bisher nicht eingehalten habe, seien ausschließlich vom ÖGB selbst gesetzt worden, und von niemand sonst. ****

Amon wies den Vorwurf, seine Aussagen seien für den Verkaufsprozess der BAWAG-PSK nicht dienlich, entschieden zurück. "Nicht dienlich für den Verkaufsprozess der BAWAG-PSK ist ein gf. Präsident, der anstelle einer Anwesenheitsliste eine milliardenschwere Haftungserklärung unterschreibt, und nicht dienlich für den Verkaufsprozess der BAWAG-PSK ist ein ÖGB-Finanzchef, der beim Runden des Schuldenstandes des ÖGB 'dezent' 400 Mio. Euro unter den Tisch fallen lässt und weitere 700 Mio. Euro schlichtweg `vergisst`".

Als unverdächtigen Zeugen "verweise ich auf den Generaldirektor der Wiener Städtischen, Günter Geyer, und dessen heutigen Aussagen in APA 0350: "()Es wäre schön, wenn der Eigentümer ÖGB im Hinblick auf Mitarbeiter und Kunden Spielraum für Unternehmen österreichischer Provenienz hätte, er glaube aber, dass es an einem solchen Spielraum mangle, nicht zuletzt in Hinblick auf die finanzielle Situation des ÖGB. Auf Grund der Finanz-Situation des ÖGB werde das Preisthema wohl als sehr hochrangig angesehen werden. ()". "Im übrigen, streiten wir doch nicht länger über Zahlen, legen sie einfach die Bilanz vor", schloss Amon in Richtung ÖGB.

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