"Mach was G’scheits" - Wirtschaftskammer präsentiert Streifzug durch das Innovationsland Österreich

WKÖ-Präsident Christoph Leitl präsentierte mit Autorin Gertraud Leimüller ein unkonventionelles Lesebuch über österreichische Innovationen bei Alpbacher Reformgesprächen

Wien (PWK537) - Die insgesamt 350.000 Unternehmen in Österreich sind mit ihren vielfach international am Markt erfolgreichen Innovationen die Grundlage unseres Wohlstands. Besonders herausragende, verständliche und spannende Beispiele davon finden sich im Buch "Mach was G’scheits" der Innovationsberaterin und früheren Wirtschaftsjournalistin Dr. Gertraud Leimüller wieder, das heute im Rahmen der Alpbacher Reformgespräche gemeinsam mit WKÖ-Präsident Dr. Christoph Leitl präsentiert wurde. Das Buch enthält 25 österreichische Innovationen und 15 Interviews mit herausragenden unternehmerisch-kreativen Köpfen sowie einen Service-Teil.

WKÖ-Präsident Leitl freut sich über die unkonventionelle Art der Aufbereitung österreichischer Innovationen in dem neuen Buch: "Die Kreativität, die sich unsere Unternehmen zutrauen und ausleben, ist das Fundament für den Begabungs-Wettbewerb, den Europa gewinnen muss. Kreativität bewirkt Innovation und damit Fortschritt - dazu kann und soll dieses Buch motivieren und dabei soll es unterstützen. ,Mach was G’scheits’ ist ein wichtiger Teil unserer Initiative "innovatives-unternehmen", mit der wir heuer bei 53 Veranstaltungen bereits mehr als 3.000 Unternehmerinnen und Unternehmer erreichen konnten."

"Viele Innovationen sind in der breiten Öffentlichkeit unbekannt. Ob Sägewerk oder Softwareschmiede, Betriebe jeder Größenordnung lassen sich etwas Neues einfallen. Ob High-Tech- oder Low-Tech ist dabei letztlich unerheblich. Es kommt auf die Idee, Mut, Ausdauer sowie das richtige Umfeld an. Wichtig war uns auch, zu zeigen, dass Innovation keine reine Männersache ist, sondern Männer wie Frauen innovativ sein können", erklärte Leimüller bei der Präsentation. "Wir müssen uns von dem engen Innovationsbegriff lösen, bei dem es nur um Technik und Forschung geht. In der internationalen Diskussion wird Innovation bereits viel breiter gesehen: Das kann ein Produkt genauso sein wie eine Dienstleistung oder ein Geschäftsmodell."´ "Österreich kann im internationalen Kosten- und Technologiewettbewerb nicht unbedingt bestehen; aber im Begabungs-, Know-how- und Innovationswettbewerb sind wir der globalen Konkurrenz oft die entscheidende Nasenlänge voraus. Eine Innovation ist dann erfolgreich, wenn sie Gewinn bringt, und das unterstützen wir mit unseren Bemühungen um ein Marktreifepaket, mit dem wir unsere kleinen und mittleren Unternehmen im internationalen Wettbewerb noch stärker machen wollen", so Leitl weiter bei der Buchpräsentation in Alpbach.

Spannende Interviewpartner - interessante Entwicklungen
Ebenfalls bei der Veranstaltung anwesend waren drei "Innovationsbeispiele" aus dem Buch: Der Salzburger Stadtbaumeister Markus Voglreiter, Klaus Pöttinger, geschäftsführender Gesellschafter der Pöttinger Maschinenfabrik in Grieskirchen sowie Thomas Rass von Snowfarm, einem Kitzbüheler Unternehmen, das exklusiv Schneekanonen in Europa betreibt, die auch bei Plusgraden funktionieren. Prominente und international erfolgreiche innovative Persönlichkeiten wie Atil Kutoglu, Andreas Vitásek, Karin Leeb (Hotel Hochschober) und BWT-Chef Andreas Weißenbacher zählen zu den im Buch Interviewten. Unter den 25 vorgestellten österreichischen Innovationen finden sich unter anderem ein "virtueller Blindenhund", ein Auto-Innenscheibenwischer, Chips gegen Skidiebstahl oder temperaturbehandeltes Holz, das die positiven Eigenschaften von Tropenholz aufweist.

"Mach was G’scheits - Innovationsland Österreich" [ISBN 3-903220-47-0] ist mit einer Auflage von insgesamt 6.500 Exemplaren erschienen und richtet sich hauptsächlich an interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer. Das Buch kann kostenlos per E-Mail über unternehmerservice@wko.at oder per Telefon (05-90900-4522) angefordert werden. Weitere Informationen - auch zu den Veranstaltungen ab September - finden Sie unter:
www.innovatives-unternehmen.at

Übrigens: Zwei weitere innovative Unternehmen aus der Kreativwirtschaft haben zur Entstehung des Buches entscheidend beigetragen: Der Filmemacher und Multimedia-Künstler DI (FH) Christoph Kuschnig (Covergestaltung) und das Studio für Grafik und Illustration creativedirector.cc (Design und Satz) von Martin Lachmair.

Über "innovatives-unternehmen":
Die Wirtschaftskammern Österreichs setzen im Jahr 2006 einen zusätzlichen Innovationsschwerpunkt. In Zusammenarbeit mit dem Rat für Forschung und Technologieentwicklung und dem BMWA wurde vom WKO/WIFI Unternehmerservice-Netzwerk "innovatives-unternehmen" initiiert. Ziel ist es, KMUs für Innovation zu begeistern und zur Auseinandersetzung mit dem Thema im eigenen Betrieb zu motivieren. (TB)

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