SP-Strobl: SP-Steuerreform nützt Standort Wien

Kritik von VP-Hahn an SP-Entlastungspaket zurückgewiesen

Wien (SPW-K) - "Die von der SPÖ im Fall ihrer Regierungsverantwortung vorgesehene umfassende Steuerreform nützt auch und vor allem dem Wirtschaftsstandort Wien. Die gegenteiligen Behauptungen von Wiens VP-Obmann Hahn sind unzutreffend", stellte heute, Dienstag, der Wirtschaftssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Kommerzialrat Fritz Strobl, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Ausführungen des VP-Politikers fest. "Während Schüssel den Mittelstand im Zuge der letzten Steuerreform sträflich vernachlässigt und stattdessen einseitig die ohnehin meistens hohe Gewinne schreibenden Großkonzerne unterstützt hat und diese ungerechte Politik fortsetzen will, wird die SPÖ die Gruppe der Klein- und Mittelbetriebe, die das Rückgrat der Wiener Wirtschaft bilden und in denen sich über 80 Prozent der Arbeitsplätze befinden, massiv unterstützen. Von den Steuerreformplänen der SPÖ würden zudem auch die ArbeitnehmerInnen mit niedrigem und mittlerem Einkommen deutlich und direkt profitieren und damit die Massenkaufkraft entscheidend gestärkt werden", betonte Strobl.

"Nach den Steuerreformplänen der SPÖ sollen die Einkommen durchschnittlich jährlich um bis zu 500 Euro Steuer entlastet werden", erklärte Strobl weiter. Investitionsfreibeträge und Investitionsprämien würden eingeführt, um damit die Investitionen zu fördern, zudem solle ein Wachstums- und Stabilitätsfonds eingerichtet werden, damit die Unternehmen schneller und unbürokratischer zu Krediten kämen. Nicht zuletzt solle nach den Vorstellungen der SPÖ die Mindest-Körperschaftssteuer sowie die Gruppenbesteuerung abgeschafft werden, informierte der Mandatar. Strobl: "Niemand in der SPÖ denkt daran die Köst in der Höhe von 25 Prozent zu erhöhen, es geht darum, diesen Satz ehrlich anzuwenden und diverse, ungerechtfertigte Ausnahmen zu streichen. Damit können die Unternehmen steuerlich sicher gut leben und dementsprechend kalkulieren. Der Wirtschaftsstandort Wien würde von der von der SPÖ vorgeschlagenen Steuerreform jedenfalls enorm profitieren. Die krassen, von der schwarzblauorangen Regierung forcierten steuerlichen Ungleichheiten würden eingeebnet und mehr Platz für mehr Fairness geschaffen werden", schloss Strobl. (Schluss)

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