Die neue Regierung muss Jugendpolitik ernst nehmen!

Bundesjugendvertretung präsentiert die JUGENDAGENDA 06

Wien (OTS) - Mit der JUGENDAGENDA 06 legt die
Bundesjugendvertretung (BJV) als Interessenvertretung von mehr als einer Million junger Menschen in Österreich ein umfangreiches Forderungspaket an die künftige Bundesregierung vor. "Wir haben in den vergangenen Jahren intensiv für die Anliegen der Jugendlichen gearbeitet und sehen jetzt die Chance, die jugendpolitischen Belange der Zukunft wesentlich mitzubestimmen", freut sich Patrick Rosner, Vorsitzender der Bundesjugendvertretung über das Zehn-Punkte-Programm.

JUGENDAGENDA 06
Das muss drin sein!

"Wir haben uns intensiv mit den Sorgen und Problemen junger Menschen in Österreich befasst und diese in der JUGENDAGENDA 06 festgeschrieben. Wir wollen, dass die nächste Bundesregierung unsere Forderungen aufgreift, diese in ihrem Regierungsübereinkommen verankert und vor allem auch umsetzt. Denn das muss drin sein!" Dabei versteht die Bundesjugendvertretung die JUGENDAGENDA 06 als Paket für alle jungen Menschen in Österreich. Patrick Rosner: "Wir wenden uns mit diesem Programm entschieden gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus. Die JUGENDAGENDA 06 ist als Bekenntnis für eine gerechte Gesellschaft zu sehen!"

Der Forderungskatalog widmet sich in seinen Schwerpunkten entschiedenen Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit, einer umfassenden Bildungsreform und verstärkter demokratischer Teilhabe für junge Menschen in Österreich. "Leider war die scheidende Bundesregierung in diesen Feldern wenig erfolgreich", kritisiert Patrick Rosner, "für die Jugendpolitik gab es wohl mehr Schatten als Licht: Die Jugendarbeitslosigkeit ist dramatisch gestiegen, eine Bildungsreform hat man verschlafen und von mehr Partizipation ist weit und breit nichts zu sehen."

Neue Regierung muss
Jugendpolitik ernst nehmen!

"Von einer neuen Regierung - ganz egal wie diese auch aussehen mag - erwarten wir uns wesentlich mehr jugendpolitisches Engagement", bekräftigt der BJV-Vorsitzende. Die Senkung der Jugendarbeitslosigkeit müsse klare Priorität haben, dafür habe die BJV konkrete Vorschläge: "Wir erwarten uns eine Verbesserung der Lehrausbildung und der Berufsorientierung. Es ist auch notwendig, Jobs für junge Menschen sozial besser abzusichern", so Rosner. Außerdem ist für die BJV eine weitreichende Bildungsreform mit der Einführung eines Gesamtschulmodells sowie das bundesweite Wahlrecht ab 16 Jahren notwendig: "Aus unserer Sicht muss das einfach im nächsten Regierungsübereinkommen drin sein!", fordert Rosner.

In den kommenden Tagen und Wochen geht die Bundesjugendvertretung daran, die JUGENDAGENDA 06 sowohl den Jugendlichen als auch den PolitikerInnen vorzustellen. Patrick Rosner zeigt sich optimistisch:
"Wir wollen, dass sich die Politik bewusst wird, dass sie Verantwortung den jungen Menschen in Österreich gegenüber hat! Wir sind überzeugt, mit der JUGENDAGENDA 06 wird uns das gelingen!"

Nähere Informationen zur JUGENDAGENDA 06 und den damit verbundenen Aktivitäten und Maßnahmen gibt es unter www.jugendvertretung.at.

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