BZÖ-Grosz: Bettlerkriminalität und Menschenhandel in Graz müssen effektiv bekämpft werden

Die Stadtpolitik darf nicht länger die Augen vor der Kriminalität verschließen

Graz (OTS) - "Dem Menschenhandel rund um die organisierte Bettlerkriminalität in Graz gehört endlich das Handwerk gelegt. Die Grazer Stadtpolitiker müssen ihre ideologischen Scheuklappen abnehmen und der gefährlichen Realität in Graz ins Auge sehen. Bis heute haben es weder Bürgermeister Nagl und Vize Ferk noch ihre Seelenverwandten von KPÖ und Grünen geschafft, hier Lösungen vorzulegen. Wir fordern daher einmal mehr die sofortige Umsetzung des Bettlerverbotes nach Fürstenfelder Vorbild. Die heutigen Aussagen des Wiener Polizei-Oberstleutnant Schinnerl und von Josef Lipp von der steirischen Kriminalpolizei belegen einmal mehr, wie notwendig hier ein rasches Einschreiten ist. Diese Vorgänge der letzten Wochen in Wien und in Graz sind entlarvend. Wir haben bereits vor mehr als einem Monat Anzeige wegen organisierten Menschenhandel bei der Staatsanwaltschaft Graz eingebracht. Die Staatsanwaltschaft sollte hier umgehend eine Sonderkommission errichten. Wir verlangen hier ein hartes Durchgreifen", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz am Dienstag in Graz.

Große Bettlerringe mit skrupellosen Hintermännern - wie jene Bande, die für die brutale Entführung einer 20-jährigen Rumänin vor der rumänischen Botschaft in Wien vor rund einer Woche verantwortlich sein dürfte oder jene Bande die bereits zu einem Zwischenfall in Graz gesorgt hat - operieren in organisierten Gruppen.

Die meisten Banden kommen aus der Slowakei, aus Rumänien, Bulgarien und Ungarn. Jene, die Teil einer organisierten Bande sind, werden meist mit dem Auto nach Graz gebracht.

"Die Aussagen von Oberstleutnant Schinnerl bestätigen unsere Befürchtungen. Seine Bestätigung, dass sich diese Banden ganz gezielt Schwerstbehinderten, Alten oder Gebrechlichen bedienen, sind entlarvend. Laut Schinnerl täuschen manche auch eine Behinderung vor. Diese Beobachtungen decken sich vollkommen mit den Wahrnehmungen in Graz. Dies sollte für diese unheiligen Allianz von selbsternannten Gutmenschen Grund genug sein, diesem Verbrechen endlich einen politischen Riegel vorzuschieben", so Grosz abschließend.

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