Binder-Maier: FPÖ möchte Kinder zur Ware machen

Rahmenbedingungen für Frauen verbessern

St. Pölten (SPI) - Zutiefst betroffen zeigte sich Landesfrauenvorsitzende NR Gabriele Binder-Maier über die neuesten Wahlkampfblüten der FPÖ. Deren Generalsekretär Karlheinz Klement schlug allen ernstes vor, Frauen 15.000 Euro zu bezahlen, wenn sie trotz ungewollter Schwangerschaft ihr Kind austragen und dann zur Adoption freigeben. "Statt Rahmenbedingungen zu schaffen, um Frauen ein Leben mit Kind zu erleichtern, soll aus der Not von Frauen ein Geschäft gemacht werden. Das ist schlimmer als Menschenhandel und könnte frauenverachtender nicht sein" so LFV Gabriele Binder-Maier.

"Frauen, die sich zu einer Abtreibung entschließen, tun dies nicht aus Jux und Tollerei. Eine Schwangerschaftsunterbrechung ist sicherlich eine der schwersten Entscheidungen. Allein der Vorschlag, Frauen quasi für neun Monate Schwangerschaft zu engagieren und dann das Baby zu "verkaufen" ist schlicht und einfach roh und gefühllos. Diese Vorgangsweise ist aber auch im höchsten Maße fahrlässig den Babys gegenüber. Denn was passiert mit einem Kind, das nicht adoptiert wird?" fragt Binder-Maier empört.

"Wir möchten entsprechende Rahmenbedingungen für Frauen schaffen, damit Frauen überhaupt die Möglichkeit haben, sich für Kinder entscheiden zu können. Dazu gehört in erster Linie das Kindergeld plus, Kinderbetreuungseinrichtungen auch für Schulkinder, und vor allem ein Einkommen, mit dem auch auszukommen ist. Denn ein Arbeitsplätzchen macht nicht satt!" so Landesfrauenvorsitzende NR Gabriele Binder-Maier abschließend.(Schluss)

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