Spektakuläre Leitungssanierung im alpinen Gelände

Energie Steiermark investiert 5,5 Mio Euro in die Verbesserung der Versorgungssicherheit

Graz (OTS) - Die 110-kV-Hochspannungsleitung zwischen Donawitz und der Landesgrenze bei Altenmarkt wird zurzeit von der Energie Steiermark generalsaniert. Die mehr als 50 Kilometer lange Trasse wurde im Jahr 1941 gebaut und muss nun einer umfassenden Erneuerung unterzogen werden.

"Für diese Verbesserung der Versorgungssicherheit wenden wir in einem 5-Jahres-Programm insgesamt rund 5,5 Millionen Euro auf", so der Technik-Vorstand der Energie Steiermark, DI Dr. Franz Kailbauer, "ein Betrag, der ausschließlich zur Verbesserung der Versorgungssicherheit investiert wird".

Im Moment konzentrieren sich die Arbeiten auf den Abschnitt zwischen Hieflau und Eisenerz. Das schwer zugängliche alpine Gebiet macht die Arbeiten zu einer außerordentlichen Herausforderung: Der Anmarsch der Spezialisten von Fremdfirmen kann in den meisten Fällen quer durch Felsen und Wald nur zu Fuß erfolgen und auf den mehr als 230 Strom-Masten wird bis zu 40 Meter über Grund gearbeitet.

Dazu kommt, dass es sich bei dieser Leitung um eine entscheidende "Lebensader" des steirischen Stromtransportes handelt. Über diese Stromtrasse wird seit 65 Jahren die in den Enns-Kraftwerken erzeugte Energie in die Steiermark geleitet.

"Im Sinne unserer Kunden können wir diese Leitung daher nicht zur Gänze außer Betrieb nehmen", so der für das Netz verantwortliche Geschäftsführer des Tochterunternehmens Steweag-Steg, Dr. Gerhard Neubauer.

Während die Spezialisten also auf der einen Seite des Mastes die bis zu 35 Kilogramm schweren Isolatoren austauschen, stehen die Leiterseile auf der anderen Seite unter Hochspannung. Das gesamte Material sowie notwendige Gerätschaft werden angesichts der extremen Topografie per Helikopter angeliefert. "Andernfalls müssten nämlich aufwändige Seilbahnen errichtet werden", so Projektleiter Ing. Dieter Schwarz. Das großteils hochalpine Gelände mit Masten, die häufig auf Felsen stehen, verlangt auch von den Piloten enormes Fingerspitzengefühl.

Das Sanierungsprogramm umfasst neben dem Isolatortausch - allein heuer werden rund 600 erneuert - auch eine stahlbautechnische Sanierung der Masten, der Armaturen bis hin zum Korrosionsschutz.

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