Lopatka: SPÖ-Wählertäuschung jetzt schwarz auf weiß

Rote Gewerkschafter "pfeifen" auf Gusenbauer-Beschlüsse

Wien, 22. August 2006 (ÖVP-PK) "Der Bruderzwist innerhalb der Gusenbauer-SPÖ ist nach der Bekanntgabe der Wiener SPÖ-Kandidaten für die Nationalratswahl schwarz auf weiß dokumentiert. Die Kandidatur von GPA-Chef Wolfgang Katzian auf Platz 8 der Wiener SPÖ-Landesliste zeigt deutlich, was die roten Spitzengewerkschafter von den Beschlüssen ihres Parteichefs halten, nämlich nichts", sagte ÖVP-Generalsekretär Dr. Reinhold Lopatka, der dem SPÖ-Parteichef "Wählertäuschung" vorwirft. ****

Mit der Kandidatur von Katzian werde der Streit unter den "siamesischen Zwillingen" prolongiert: "Gusenbauer kann noch so oft behaupten, dass Spitzengewerkschafter, die ihre Funktion in der Gewerkschaft auch nach der Nationalratswahl behalten wollen, ihr Nationalratsmandat nicht annehmen würden. Selbstverständlich ist dem SPÖ-Chef bewusst, dass er nach der Wahl keine Möglichkeit hat, einem gewählten Kandidaten das Mandat streitig zu machen. Gusenbauer verkauft die Wählerinnen und Wähler für dumm und versucht, diese bewusst zu täuschen", sagte Lopatka.

Der ÖVP-Generalsekretär wies darauf hin, dass die Katzian-Kandidatur kein singuläres Ereignis in der SPÖ bleiben werde. "Auch in anderen Bundesländern werden wohl rote Gewerkschafter auf der SPÖ-Liste zu finden sein. Der künftige Chef der Gewerkschaft Bau-Holz, Josef Muchitsch, hat bereits klar zum Ausdruck gebracht, dass er für die SPÖ kandidieren und das Mandat selbstverständlich annehmen werde", so Lopatka, der abschließend festhielt, "dass die roten Spitzengewerkschafter ihren klaren Konfrontationskurs gegen Gusenbauer konsequent beibehalten".

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