Gehrer: PC- und Internetausstattung sichern moderne Ausbildung an Österreichs Schulen

Dank efit-Initiative hervorragende Plätze im internationalen Vergleich

Wien (OTS) - "Österreichs Schulen sind heute im IT-Bereich sehr
gut ausgestattet", erklärte heute, Dienstag, Bildungsministerin Elisabeth Gehrer anlässlich der Veröffentlichung des IFES Bildungsmonitorings (2.000 Zielpersonen) zum Thema "Moderne Kommunikationstechnologien und Medien im Schulbereich". Mehr als drei Viertel aller Eltern meinen, dass das Vermitteln von technischer und inhaltlicher Medienkompetenz ein wichtiges Bildungsziel der Schule ist. "Dank der efit-Initiative erreichen Österreichs Schülerinnen und Schüler mit ihren PC-Kenntnissen im internationalen Vergleich gute Ergebnisse. Waren im Jahr 2000 weniger als 30 Prozent der Schulen ans Internet angeschlossen, so verfügen heute 100 Prozent über einen Internetzugang", so Gehrer weiter. ****

Aus dem IFES-Bildungsmonitoring geht hervor, dass 82 Prozent der 2.000 Befragten es für "sehr wichtig" halten, dass die berufsbildenden mittleren und höheren Schulen mit PCs und Internet für Schulkinder gut ausgestattet sind. 14 Prozent geben an, die IT-Ausstattung für "eher schon wichtig" zu halten. Insgesamt halten demnach 96 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher eine moderne Schulausstattung für wichtig. "Wir haben seit dem Jahr 2000 72 Millionen Euro in die IT-Infrastruktur an Österreichs Schulen investiert. Heute besuchen mehr als 11.000 Schülerinnen und Schüler eine Notebook-Klasse - eine Einrichtung, die es im Jahr 2000 noch gar nicht gegeben hat. Heute steht in Österreich für 6 Schülerinnen und Schüler ein Computerarbeitsplatz zur Verfügung. Damit liegen wir EU-weit an der hervorragenden 2. Stelle", betonte Gehrer.

Bei der letzten Erhebung der Computerkenntnisse der Schülerinnen und Schüler durch die OECD erreichte Österreich ebenfalls gute Ergebnisse im internationalen Vergleich: Bei Aufgaben wie "Kopiere eine Datei", "Schreibe ein Programm in einer Programmiersprache" oder "Gestalte eine Website" erreichten Österreichs Schülerinnen und Schüler im europäischen Vergleich die Plätze 4, 5 und 9 von 32 Teilnehmern. "Diese Ergebnisse beweisen, dass unsere Initiativen Wirkung zeigen", schloss Gehrer.

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