Bohuslav: Tiere bringen Freude und Abwechslung für Heimbewohner

Erfolgreiche Tiertherapie in NÖ Heimen

St. Pölten (NÖI) - Niederösterreichs Pensionisten- und Pflegeheime machen sich seit längerem den positiven Einfluss von Tieren auf Wohlbefinden und Gesundheit des Menschen zunutze. Derzeit sind es 17 Therapiehunde, zahlreiche Katzen, Hamster, Vögel und andere Kleintiere, die den Bewohnern regelmäßig Freude und Abwechslung in den Heimalltag bringen.

Landesrätin Dr. Petra Bohuslav hält viel von diesem Konzept: "Es ist wichtig, immer wieder auch neue Wege zu gehen. Die tiergestützte Therapie ist ein zukunftsweisendes Konzept auch in der Altenpflege, viele unserer Heime haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht." Positive Effekte seien sowohl im physischen Bereich - Steigerung der motorischen Fähigkeiten und Koordination, Ablenkung von Schmerz etc. - als auch im psychischen Bereich - Anregung zu Aktivität, Kommunikationssteigerung, Stärkung des Selbstvertrauens etc. - zu finden, so Bohuslav.

Die - teils bemerkenswerten - Erfolge der tiergestützten Therapie wurden in vielen Studien dokumentiert und wissenschaftlich analysiert. Sie ist heute eine anerkannte Therapieform.

Vorreiter sind die NÖ Heime beim Einsatz von speziell ausgebildeten Therapiehunden. So findet etwa im Herbst 2006 ein -österreichweit einzigartiges - Pilotprojekt im Landespflegeheim Mistelbach seinen Abschluss. Sozialhund "Semi" wird nach seiner rund ein Jahr dauernden Ausbildung direkt im Heim leben und eingesetzt werden. Sein Aufgabenbereich wird in der Betreuung und Beschäftigung der Bewohner liegen, er wird auf das Herstellen sozialer Kontakte spezialisiert sein und kleine Hilfstätigkeiten (z. B. Öffnen von Türen, Licht einschalten) übernehmen. In vielen anderen Heimen kommen die ausgebildeten Therapiehunde regelmäßig, meist einmal pro Woche, zu Besuch, was ehrenamtlich von Einzelpersonen oder von verschiedenen Vereinen organisiert wird.

Darüber hinaus können in alle NÖ Heime auch Kleintiere, wie Zierfische oder Wellensittiche, mitgenommen werden. "Tiere sind in unseren Heimen längst eine Selbstverständlichkeit. Vor allem die Liebe bzw. Wärme, die von einem Tier ausgeht und den Menschen das Herz öffnet, ist durch nichts zu ersetzen", bringt es Landesrätin Bohuslav auf den Punkt.

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