ARBÖ: Höchste Zeit für's Schulweg-Training

Das kleine Einmal Eins für Eltern, Kinder und Autofahrer

Wien (OTS) - Dass Eltern von Kindergartenkindern und Erstklässlern rechtzeitig mit dem Einüben der neuen Verkehrswege beginnen sollen, ist eine Binsenweisheit. Das erfordert viel Zeit und Geduld. Was die Eltern sonst noch beachten sollen, hat der ARBÖ zusammengestellt:
Praktische Übungen und Informationen über kinderspezifisches Verhalten. "Kinder denken, fühlen und handeln anders als Erwachsene", weiß der Leiter des ARBÖ-Informationsdienstes Wilhelm Patzold.

Übungsphase 1:
ARBÖ-"Taferlklassler"-Test: Wie verkehrssicher ist das Kind?

Machen Sie einen generellen Test, wie "verkehrssicher" ihr Liebling ist. Beobachten Sie folgende Aspekte:

  • Hält das Kind am Gehsteigrand?
  • Hält das Kind auch an der Sichtlinie, wenn es bei geparkten Autos durchgehen möchte?
  • Sieht sich das Kind jedes Mal nach links, rechts und noch einmal nach links um?
  • Schaut das Kind bei Kreuzungen auch auf den von hinten kommenden Verkehr?
  • Geht das Kind gerade über die Fahrbahn?
  • Verhält sich Ihr Kind auch noch richtig, wenn es abgelenkt wird?

Übungsphase 2:
Schulweg planen

Gemeinsam mit dem Kind die beste Strecke "Wohnung" - "Schule" planen. Ausgerüstet mit einem Stadtplan kann der Schulweg ausgetüftelt werden. Dabei ist laut ARBÖ Folgendes zu beachten:

  • genügend Zeit für den Schulweg einplanen
  • sicherheitshalber kleinere Umwege in Kauf nehmen
  • stark befahrene Straßen immer nur an gesicherten Überwegen (Ampeln, Zebrastreifen) überqueren
  • zugeparkte Stellen bei der Straßenüberquerung meiden

Übungsphase 3:
Schulweg üben, üben, üben

Gemeinsam mit dem das Kind soll der Weg mehrmals gemeinsam abgegangen werden: je länger und schwieriger der Weg, desto öfter. Dafür ausreichend Zeit einplanen, um das Kind auf alle wichtigen Verkehrssituationen aufmerksam zu machen. Schließlich sich vom Kind führen lassen, um zu sehen was es bereits kann und wo es noch unsicher ist.

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