Neuer ORF-Generaldirektor Wrabetz: "Mission des ORF neu definieren"

Vorsitzender Pekarek: "Heutige Entscheidung sehr gut für den ORF"

Wien (OTS) - Hoch erfreut über die überaus breite Zustimmung im Stiftungsrat zeigte sich der heute zum neuen Generaldirektor gewählte Dr. Alexander Wrabetz in einem gemeinsamen Pressegespräch mit Stiftungsrats-Vorsitzendem Dr. Klaus Pekarek am Donnerstag, dem 17. August 2006. "Durch die Zustimmung aus allen Lagern" - so Dr. Wrabetz - "sehe ich mich nicht einzelnen Gruppierungen, sondern ausschließlich dem Publikum und dem Stiftungsrat verpflichtet." Vorsitzender Dr. Pekarek nannte die heutige Entscheidung "eine sehr gute für den ORF. Die Diskussion vor der Wahl war von einer Grundstimmung in Richtung Wechsel und Veränderung geprägt. Dieses Bedürfnis wird nun auch Auswirkungen in der Positionierung des ORF nach außen und innen haben." Der neu gewählte Generaldirektor, dessen Funktionsperiode vom 1. Jänner 2007 bis 31. Dezember 2011 dauert, betonte, dass er in enger Zusammenarbeit mit der derzeitigen Geschäftsführung sofort mit der Umsetzung seiner Vorhaben beginnen wolle.

Dr. Alexander Wrabetz: Dank an Gerhard Weis, Monika Lindner und Mitglieder des Stiftungsrats

"Ich danke nicht nur den Stiftungsräten für deren Unterstützung, sondern auch dem früheren Generalintendanten Gerhard Weis, der mich aus dem Kuratorium in das Direktorium dieses großartigen Unternehmens geholt hat. Ebenso danke ich der amtierenden Generaldirektorin Dr. Monika Lindner, die mir fünf Jahre lang eine tolle Chefin war und der ich allen Respekt zolle."

ORF für Wrabetz "das erfolgreichste öffentlich-rechtliche Medienunternehmen Europas"

Der neu gewählte Generaldirektor nannte vier Bereiche, in denen der ORF als erfolgreichstes öffentlich-rechtliches Unternehmen Europas gestärkt werden müsse, "um im Wettbewerb und angesichts neuer Herausforderungen erfolgreich zu sein": Durch die Neugestaltung der TV-Information "soll das volle Vertrauen in Unabhängigkeit und Objektivität wiederhergestellt werden". Weiters will Wrabetz "eine umfangreiche Programmreform gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern initiieren und umsetzen". Dritter Punkt ist die gemeinsame Erneuerung des Unternehmens, die ebenfalls gemeinsam mit der Belegschaft erfolgen soll. Als vierten Punkt nannte Wrabetz "die Neudefinition der Mission des ORF im digitalen Zeitalter. Diese Neudefinition ist gemeinsam von Stiftungsrat, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und in der Geschäftsführung zu finden und zu kommunizieren." Nur so werde es gelingen, einen gesamtgesellschaftlichen Konsens für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im 21. Jahrhundert in Österreich und in Europa zu erreichen.

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