Lopatka zur ORF-Wahl: Rot-Grüner Probegalopp mit blau-oranger Hilfe

Neue ORF-Führung unter Absprache zwischen Rot-Grün-Blau- Orange

Wien, 17. August 2006 (ÖVP-PK) "Die ORF- Wahl ist geschlagen, wir akzeptieren selbstverständlich das Wahlergebnis durch die ORF-Stiftungsräte. Es war eine demokratische Wahl, deren Ergebnis sich durch eine rot-grün organisierte Absprache mit blau-oranger Hilfe abgezeichnet hat. Dieses Ergebnis zeigt, dass die Behauptungen der Opposition, die ÖVP habe im ORF die alleinige Macht, falsch sind", so ÖVP-Generalsekretär Dr. Reinhold Lopatka. ****

Klar sei mit der Wahl des SPÖ-Kandidaten Wrabetz auch: "Für die Macht tut die SPÖ alles. Sie ist sogar bereit ihre bisherige politische Linie und ihre Prinzipien über Bord zu werfen, wenn es um Posten und Einfluss geht. Dass sich auch die Grünen mit den Freiheitlichen in eine Koalition begeben, zeigt, dass die moralischen Angriffe der Grünen auf die Freiheitlichen nur gespielt sind. Mit diesem Probegalopp haben Rot-Grün die Masken fallen lassen, sie werden jede Koalition eingehen, um nach der Wahl Gusenbauer zum Kanzler einer Eritrea-Koalition (Landesflagge: rot, grün, blau mit orangen Tupfern) zu machen", so der ÖVP-Generalsekretär.

ORF-Generaldirektor Wrabetz werde künftig daran gemessen werden, wie er seine Ankündigung umsetze, ein besseres Programm ohne Gebührenerhöhung zu machen. Für die ÖVP werde weiterhin das medienpolitische Leitbild sein: Der ORF muss ein klar erkennbarer österreichischer Sender sein, der seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag erfüllt und die Programmqualität als oberstes Prinzip beibehält. "Der ORF braucht gerade durch diese 4-Parteienabsprache die Gewährleistung der journalistischen Unabhängigkeit durch die neue Führung", so Lopatka abschließend.

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