"Schluss mit der heißen Kartoffel!" Rotes Kreuz übermittelt Lösungsvorschläge an die Arbeitsgruppe "Pflege und Betreuung" der Bundesregierung

Wien (Rotes Kreuz) - Das Österreichische Rote Kreuz hat ein Positionspapier zur Pflege und Betreuung entwickelt und an die Arbeitsgruppe der Bundesregierung übermittelt.

"Die Zuständigkeit für ältere und pflegebedürftigen Menschen darf nicht wie eine heiße Kartoffel zwischen den verschiedenen Finanzierungs- und Versorgungssystemen hin und her geschoben werden", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Roten Kreuzes. "Daher haben wir in einem entsprechenden Papier praktikable Vorschläge dargelegt. Wir sind in unserem Katalog aber nicht nur auf die derzeitige Diskussion eingegangen. Man muss die gesamte Problematik im Auge haben - Stückwerke gibt es schon genug!"

Die Spannbreite der Rotkreuz-Empfehlungen reichen daher von der selbstbestimmten Lebensgestaltung im Alter über die notwendigen Maßnahmen zum Ausbau der Pflege- und Betreuungseinrichtungen bis hin zu den zukunftsweisenden Handlungsfeldern.

Das Rote Kreuz hatte sich zuletzt für eine partei- und organisationsübergreifende Arbeitsgruppe - einem sogenannten "Think-Tank" - eingesetzt, um möglichst rasch ein zukunftstaugliches Modell zu schaffen.

Das gesamte Positionspapier "Pflege und Betreuung" ist unter www.roteskreuz.at abrufbar.

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