FP-Lasar: Von 3100 möglichen nur 200 Asylwerber abgeschoben

Prokop offenbar mit Wiener Polizeiintrigen ausgelastet

Wien, 17-08-2006 (fpd) - Im ersten Halbjahr 2006 wurden von rund 3100 rechtskräftig durchsetzbaren Bescheiden zur Abschiebung von Asylwerbern nur knapp über 200 durchgeführt, kritisiert der Wiener FPÖ-Landtagsabgeordnete David Lasar. Die Intrigen an der Wiener Polizeispitze dürften die ganze Aufmerksamkeit von VP-Innenministerin Prokop beanspruchen.

24,5 Prozent der trotz Bescheides nicht abgeschobenen Asylwerber waren untergetaucht, 11 Prozent erhielten einen Aufschub, 10 Prozent mussten etwa wegen eines Hungerstreiks aus der Schubhaft entlassen werden. Vor allem Angehörige georgischer und moldawischer Verbrecherbanden entziehen sich der Abschiebung nach Ausreizung des Asylverfahrens durch Untertauchen.

Die erschreckende Bilanz des VP-Innenministeriums ist aber nicht weiter verwunderlich, wenn ein Abschiebungsverfahren abgebrochen wird, nur weil sich ein gewalttätigen Widerstand leistender Drogendealer den Finger verstaucht, schloss Lasar. (Schluss)am

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