Grossmann fordert Ausbildungsoffensive gegen Pflegenotstand

Verstärkte Zusammenarbeit zwischen ausbildenden Stellen und Schulen dringend erforderlich

Wien (SK) - Eine Ausbildungsoffensive fordert SPÖ-Jugendsprecherin Elisabeth Grossmann als Maßnahme gegen den Pflegenotstand. Die derzeit bestehende Lücke an qualifizierten Kräften im Bereich Pflege und Betreuung sei eine Chance für neue Arbeitsplätze für die Jugend. Es muss in den nächsten Jahren der verfehlten Ausbildungspolitik der schwarz-blau-orangen Bundesregierung entgegengewirkt werden", so die SPÖ-Jugendsprecherin Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Grossmann schlägt vor, bei den Berufsschnuppertagen in Hauptschulen und hoffentlich bald auch in Gymnasien verstärkt soziale Berufe einzubeziehen. Ein Schnupperpraktikum gebe einen tieferen Einblick in den Berufsalltag und helfe den Schülerinnen und Schülern bei ihrer Entscheidung. Voraussetzung dafür sei eine verstärkte Kooperation zwischen den Pflichtschulen und den Sozialakademien bzw. ausbildenden Vereinen, betonte Grossmann. "Die Jugendlichen sollen die Entscheidung für ihre Berufsausbildung in Ruhe und auch aufgrund von eigenen Erfahrungen wie beispielsweise durch ein Schnupperpraktikum treffen können", so Grossmann.

Besonderen Wert legt die SPÖ-Jugendsprecherin darauf, verstärkt Burschen für soziale Berufe zu begeistern. Prinzipiell schlägt Grossmann vor, im Rahmen der Praktika für jeden Schüler und jede Schülerin jeweils ein Praktikum in einem technischen und einem sozialen Beruf zu ermöglichen. Mit einer Ausbildungsoffensive könne einerseits die Lücke im Bereich der Pflege und Betreuung von älteren und kranken Menschen geschlossen und andererseits vielen jungen Menschen eine Ausbildung und ein Beruf mit Zukunft ermöglicht werden, schloss Grossmann. (Schluss) cs/mm

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0006