Madejski: FPÖ gegen U-Bahnparkpickerl und Anrainerpickerl

Stenzel und Schicker im fatalen Ideenwettbewerb

Wien, 17-08-2006 (fpd) - Scharfe Kritik an den Plänen von SPÖ-Stadtrat Schicker zur Einführung eines Parkpickerls rund um U-Bahnstationen übt FPÖ-Verkehrssprecher GR Dr. Herbert Madejski. Diese Aktion würde die parkplatzsuchenden Autofahrer lediglich ein paar Hundert Meter weiter abdrängen und dort für eine Überparkung sorgen. Dann dehnt die SPÖ das Parkpickerl "gezwungenermaßen" auf den ganzen Bezirk aus und kassiert kräftig ab.

So will der sonst auffallend unauffällig agierende Schicker das SPÖ-Programm des kostenpflichtigen Parkpickerls für ganz Wien quasi durch die Hintertür erfüllen und im großen Stil abcashen. Madejski erneuert daher die FPÖ-Forderung nach einem bis auf die Bearbeitungsgebühr kostenlosen Parkpickerl, das zum Abstellen des Fahrzeuges in ganz Wien berechtigen soll.

Die Pendler sollen in kostenlosen Park & Ride-Anlagen am Stadtrand abgefangen und mit Shuttelbussen zu den U-Bahnstationen gebracht werden. Diese Anlagen sollen von Wien und Niederösterreich gemeinsam finanziert werden, erklärt Madejski.

Die Vorgangsweise von ÖVP-Bezirksvorsteherin Stenzel wirkt überhaupt etwas schizophren. Zuerst verhindert sie mit ein paar Hundert Unterschriften den Bau einer Garage und jammert dann, wenn die City-Bewohner keinen Parkplatz bekommen. Ein Anrainerpickerl in der Inneren Stadt wäre jedenfalls ein fataler Präzedenzfall und würde Begehrlichkeiten in weiten Teilen der Stadt nach sich ziehen, lehnt Madjeski auch diese Schnapsidee ab. (Schluss)am

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