SP-Schieder: Wiener "Öffis" auf erfolgsorientierter Spur

Investitionsschub bei Fahrbetriebsmittel bringt zusätzlichen Komfort für Fahrgäste

Wien (SPW-K) - "Während die ÖBB unter politischer Federführung der schwarzblauorangen Bundesregierung weitere massive Einsparungen beim öffentlichen Verkehrsangebot auf der Schiene u.a. durch die Einstellung von mehr als einem Dutzend Nebenbahnen planen, investieren die Wiener Linien über Initiative ihres Eigentümers, die Stadt Wien, in die Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Verkehrs auf allen Linien", stellte Donnerstag der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Wiener Gemeinderates, Mag. Andreas Schieder, in einer Aussendung im Pressedienst der SPÖ Wien anlässlich der Betriebsbewilligung für die neuen V-Wagen der Wiener U-Bahn durch die Verkehrsbehörde fest. "Damit", so der SP-Gemeinderat, "ist eine neue Ära im U-Bahnbetrieb eingeleitet worden. Die neuen U-Bahngarnituren sind nicht nur energiesparender, sondern bieten den Fahrgästen durch die bessere Raumeinteilung und der Durchgängigkeit sowie vor allem durch die Klimaanlage zusätzlichen Komfort. Die ersten der insgesamt 25 bestellten Garnituren der ersten Tranche der Type V werden nun Zug um Zug in Betrieb genommen", betonte Schieder.

Der Mandatar erinnerte zudem daran, dass die Wiener Linien in den kommenden beiden Jahren auch 38 klimatisierte Wagen der Type T für den Betrieb auf der U-Bahnlinie U 6 anschaffen, und die dann rund 25 Jahre alten Wagentypen E(mil)6 ausgemustert bzw. wegen ihres relativ guten Erhaltungszustandes an Verkehrsunternehmen in anderen Städten verkauft würden. "Auf der U-Bahnlinie U 6 werden dann voraussichtlich 2008/2009 ausschließlich moderne, stufenfreie Wagen verkehren", erklärte Schieder. Mit der Bestellung von weiteren 150 - gegenüber der ersten Serie technisch leicht modifizierten und ebenfalls mit einer Temperaturregelung ausgestatteten - Straßenbahntriebwagen der Reihe A und B ("ULF"), würde auch die Tram in Wien weiter aufgewertet. Schieder: "In einigen Jahren werden die modernen ULF-Niederflurfahrzeuge bereits zwei Drittel der Wiener Straßenbahnzüge bilden und damit zum täglichen Bild der Öffis in ganz Wien gehören. Mit der laufenden Auslieferung der neuen, besonders umweltfreundlichen "Kneeling"-Niederflurbusse mit Klimaanlage wird es zudem spätestens Ende des kommenden Jahres im Autobusnetz der Wiener Linien praktisch keine "Stufenbusse" mehr geben. Der Erfolg in Form steigender Fahrgastzahlen bei den Wiener Linien gibt jedenfalls den Unternehmensentscheidungen selbst als auch der umsichtigen wie gleichzeitig zukunftsorientierten Verkehrspolitik der Wiener SozialdemokratInnen Recht. Wien ist zum Vorteil der WienerInnen auch beim öffentlichen Verkehr anders", schloss Schieder. (Schluss)

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