Auer: "Schulreferent Strutz demonstriert Ignoranz und Arroganz im Schulwesen"

Private Kleinschulen müssen wieder vom Land übernommen werden!

Klagenfurt (OTS) - Vor mehr als einem Jahr wurden die Volksschulen in den Ortschaften Apriach, Ebriach, Ingolsthal und Kamp gegen den Willen der Bevölkerung und der Gemeinden vom Schulreferenten des Landes Kärnten geschlossen. Als letzten Ausweg zur Erhaltung ihrer dörflichen Kleinschulen haben die Eltern ihre Kinder zum häuslichen Unterricht angemeldet, um ihnen dann in den bisherigen Schulgebäuden Privatunterricht zu ermöglichen. Obwohl der Bund für die Rettung der Kleinschulen dem Land Kärnten zusätzlich über 800.000 Euro pro Jahr überweist, zeigte sich LHStv. Strutz uneinsichtig. "Eine derartige Ignoranz und Arroganz gegenüber der Bevölkerung im ländlichen Raum hat es wohl noch nie gegeben" ärgert sich Nationalratsabgeordneter Auer, denn das Geld müsste selbstverständlich zweckgebunden verwendet werden. "Also liegt hier auch eine missbräuchliche Verwendung von öffentlichen Geldern vor" fügt Auer hinzu.

Wenige Wochen vor Schulbeginn stehen nun die Eltern abermals vor einer schwierigen Entscheidung. Sollen sie weiter um ihre Schule kämpfen, d.h. tief in die Tasche greifen, einen Lehrer anstellen, Sponsoren auftreiben und ähnliches mehr. Oder müssen sie den Kampf um die Erhaltung ihrer Dörfer aufgeben. Sogar in Kamp, wo wieder zehn Schüler angemeldet sind, legt sich Strutz trotz eines Haider-Versprechens quer. Auer weiter: "Die orangen Landespolitiker werfen mit Steuergeld um sich und lassen die Eltern mit ihren Kindern einfach im Stich. Das ist wohl das traurigste Kapitel der Kärntner Bildungspolitik."

Auch die von der ÖVP im Kärntner Landtag eingebrachten Anträge zur Beseitigung dieses Missstandes wurden einfach liegen gelassen. Die klare Forderung bringt Nationalrat Auer noch einmal auf den Punkt:
"Die Kleinschulen müssen vom Land erhalten und betrieben werden, wenn Eltern und Gemeindevertreter dies gemeinsam verlangen. Am Geld kann es nicht scheitern, dafür haben wir im Parlament längst gesorgt!"

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