ARA-Schließung: Sozialplan und individuelle Hilfe für ARA-Mitarbeiter

LH Haider informierte ARA-Mitarbeiter über erste Hilfsmaßnahmen des Landes - Alternativarbeitsplätze sollen im Bezirk geschaffen werden

Klagenfurt (LPD) - Bei einem Betriebsbesuch in der ARA-Schuhfabrik in Feldkirchen informierte heute, Mittwoch, Landeshauptmann Jörg Haider, die von der Produktionsschließung betroffenen Mitarbeiter über erste Hilfsmaßnahmen des Landes.

Seitens des Landes werde alles unternommen werden, den 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die von der Schließung betroffen sind, zu helfen. Als erste Hilfsmaßnahme werde es für die Betroffenen einen Sozialplan geben, sagte Haider. Dieser sehe die Zahlung von ein bis zwei Jahresgehältern vor, um den drohenden Einkommensverlust der betroffenen Werksarbeiter abzufedern.

Seitens des Landes werde man sich auch um Alternativarbeitsplätze bemühen. Gemeinsam mit der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) und dem Arbeitsmarktservice (AMS) wolle man so rasch wie möglich Lösungen präsentieren.Dies sei deswegen so wichtig, da viele Arbeitnehmer allein stehende Frauen mit Kindern seien, so der Landeshauptmann. Durch vorgesehene Betriebsansiedelungen würden sich auch neue Chancen auf Arbeitsplätze eröffnen, teilte er weiters mit.

Haider gab auch bekannt, dass es von Familienreferent LR Gerhard Dörfler ebenfalls individuelle Hilfen für die betroffenen Mitarbeiter und ihre Familien geben werde.
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