LR Dörfler zur ARA-Krise: Dringend neue Arbeitschancen für Betroffene schaffen

Ausbildungsmodell für den Pflegebereich als Alternative anbieten

Klagenfurt (OTS) - Im Zuge der heute bekannt gewordenen Schließung der Schuhfabrik ARA in Feldkirchen bedankte sich Bezirksparteiobmann Gerhard Dörfler (BZÖ) beim Geschäftsführer Herbert Linninger. Dieser habe sich massiv dafür eingesetzt, dass zumindest der Vertriebs- und Logistikstandort innerhalb des ARA-Konzerns in Feldkirchen mit rd. 70 Arbeitsplätzen erhalten bleibe. "Darüberhinaus zeugt es von fairer Unternehmenskultur, dass Linninger die betroffenen Mitarbeiter nicht im Stich lässt, sondern einen mit 6 Mio Euro dotierten Sozialplan ausarbeitet", so Dörfler.

In diesem Zusammenhang fordert Dörfler die im Land für Soziales und Gesundheit zuständigen Landesräte Schaunig-Kandut und Schantl auf, ein Ausbildungsmodell im Pflegebereich für einen Teil der betroffenen Mitarbeiter zu entwickeln. Gerade der Standort Feldkirchen mit der Fachhochschule für Gesundheits- und Pflegemanagement eigne sich hier besonders gut. "Den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern muss umgehend ein Modell für zukünftige Arbeitschancen angeboten werden. Der Pflegebereich, wo teilweise Fachkräftemangel herrscht und oft illegale ausländische Personen im Einsatz sind, wäre eine Alternative", erklärte Dörfler.

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