Rasinger: Keine Rede von Finanzierungskrise im Gesundheitssystem

ÖVP verwehrt sich gegen jede Form der Zweiklassenmedizin

Wien, 16. August 2006 (ÖVP-PK) "Das Gesundheitssystem hat keinesfalls eine Finanzierungskrise", so ÖVP-Gesundheitssprecher Dr. Erwin Rasinger zu Aussagen von SPÖ-Gesundheitssprecher Manfred Lackner. Erstmals seit 1998 ist das Gebarungsergebnis der österreichischen Krankenkassen wieder positiv. Die endgültigen Gebarungsergebnisse der Krankenkassen wiesen für das Jahr 2005 ein positives Saldo von 22,3 Millionen Euro aus. Zwischen 1999 und 2004 betrug das jährlich Defizit hingegen zwischen 257 und 139 Millionen Euro. Auch die Medikamentenkosten konnte Gesundheitsministerin
Maria Rauch-Kallat durch kluge Reformen in den Griff bekommen: Die explodierenden Arzneimittelkosten konnten erfolgreich auf drei bis vier Prozent jährlichen Zuwachs gedämpft werden, ohne damit die Anzahl von Verschreibungen zu kürzen", so Rasinger weiter. ****

Von einem Kranksparen oder einer Einschränkung medizinischer Leistungen für ältere Menschen könne keine Rede sein. "Es wird nicht weniger, sondern zielgerichteter investiert. Bundeskanzler Wolfgang Schüssel hat schon in der Regierungserklärung 2003 erklärt, dass wir keine Zweiklassenmedizin, sondern eine hochstehende Gesundheitsversorgung für alle, unabhängig von Alter oder Einkommen, wollen." Die Gesundheitsreform 2005 unter Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat habe gezeigt, dass die ÖVP es verstehe, einerseits Strukturen zu gestalten und im Sinne der bestmöglichen Versorgung zu verbessern und andererseits mit Augenmaß und sozialem Gespür die Interessen der Patient/innen zu vertreten.

"Die ÖVP verwehrt sich gegen jede Form der Zweiklassenmedizin und wird dafür sorgen, dass die notwendigen Mittel aufgebracht werden. Wer krank ist, muss sich auf das Angebot und die Leistungen eines hochwertigen Gesundheitssystems verlassen können", so der ÖVP-Gesundheitssprecher.

"Die von Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat umgesetzte Gesundheitsreform 2005 ist ein Meilenstein, der die Qualität und Leistungsfähigkeit des österreichischen Gesundheitssystems sicherstellt." Das beweisen auch zahlreiche Studien. Laut der
Studie "Quality of Life in Europe" liegt Österreich europaweit an der Spitze bei der Qualität von Gesundheits- und Sozialleistungen, so Rasinger abschließend.

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