Bures: Schüssel hat Österreichs Jugend im Stich gelassen

Fuhrmann-Jubel unverständlich und Verhöhnung von 70.000 Jugendlichen ohne Job und Lehre

Wien (SK) - "Anstatt von 'fast traumhaften Verhältnissen' zu sprechen, sollte sich die Vorsitzende der Jungen ÖVP mit der Realität von 70.000 Jugendlichen in Österreich auseinandersetzen, die arbeitslos sind oder keinen Lehrplatz finden", so die Reaktion der SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures zur heutigen Jubelveranstaltung der ÖVP. Sich damit zu brüsten, dass es in anderen Ländern noch schlechtere Zustände gebe, sei angesichts der Situation in Österreich völlig unangebracht. ****

Wenn Fuhrmann wirklich die Anliegen der jungen Menschen in Österreich am Herzen liegen würden, dann hätte sie statt Jubel für die Regierung harte Fragen an den Kanzler stellen müssen. "2002 hat Schüssel versprochen: 'Kein Jugendlicher, der es will, braucht Angst haben, dass er keine Lehrstelle, keinen Schulplatz oder keinen Trainingslehrgang bekommt'. Heute haben 20.000 Jugendliche keine Lehrstelle in einem Betrieb", stellte Bures fest.

Die Regierung trage die volle Verantwortung dafür, dass sich die Jugendarbeitslosigkeit in den letzten sechs Jahren verdoppelt hat. "Das ist die traurige Realität für zehntausende junge Menschen in Österreich. Die Rede von 'traumhaften Verhältnisse' kommt fast einer Verhöhnung dieser Jugendlichen gleich. Fuhrmann sollte lieber klären, warum ihr Parteiobmann seine Versprechen nicht hält und Österreichs Jugend im Stich lässt", stellte Bures abschließend fest. (Schluss) js

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