Tancsits: SPÖ hat Maßnahmen der Bundesregierung verschlafen

ÖVP hat Expertengruppe zum Thema Pflege eingerichtet - SPÖ versucht weiterhin, die Betroffenen zu verunsichern

Wien, 16. August 2006 (ÖVP-PK) "Wenn die SPÖ von einem `Verschlafen im Pflegebereich` spricht, kann sie nur sich selbst meinen", so ÖVP-Sozialsprecher Mag. Walter Tancsits zu den Aussagen von SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp. Denn die Bundesregierung habe in den letzten Jahren zahlreiche Maßnahmen im Bereich der Altenpflege und Altenbetreuung gesetzt. Tancsits
verwies unter anderem auf die Einführung der Familienhospizkarenz, die begünstigte Selbstversicherung für pflegende Angehörige, die Pflegegeldvalorisierung sowie die Erleichterung für die Zulassung ausländischer Fachkräfte. "Die Bundesregierung hat den Bedarf nach mehr benötigten Pflegekräften rechtzeitig erkannt", so Tancsits weiter. Im Bereich der Pflegekräfte wurde der Personalstand zwischen 1980 und 2004 verdoppelt und seit dem Jahr 2000 wurden 14.000 Diplomkrankenschwestern und Diplomkrankenpfleger sowie 7.300 Pflegehelferinnen und Pflegehelfer fertig ausgebildet. ****

Der Bundesregierung unter Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel gehe es darum, keine Panik bei den Betroffenen zu erzeugen, sondern gute Lösungsvorschläge für ein Altern in Würde zu bieten. Deshalb sei auch die nationale Expertengruppe unter der Leitung von
Waltraud Klasnic eingerichtet worden. "Der SPÖ hingegen geht es nur darum, die alten Menschen und deren Angehörige zu verunsichern und dieses sensible Thema mit Schlagworten wie `Pflegenotstand` oder seit neuestem `Politiknotstand` für Wahlkampfzwecke zu missbrauchen", so der ÖVP-Sozialsprecher abschließend.

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