Stadt Wien kein Vorzeigemodell im Pflegebereich

Wien (OTS) - "Die SP-Stadtregierung hat im Bereich der Pflege jahrzehntelange Versäumnisse aufzuholen. Erst nach dem Lainz-Skandal hat man von den berüchtigten "Bettenburgen" mit 8 und 10 Bett Zimmern Abstand genommen", so Gesundheitssprecherin LAbg. Ingrid Korosec in Reaktion auf die heutige Aussendung von SPÖ-Landesparteisekretär Harry Kopietz.

Die ÖVP Wien fordere schon seit vielen Jahren kleinere Pflegeeinheiten im Grätzel. Derzeit gebe es in Wien 10 Nachbarschaftszentren vom Wiener Hilfswerk, notwendig wären 100 solcher Zentren, betonte Korosec.

"Diese wohnortnahen Nachbarschaftszentren sind Drehscheiben der Menschlichkeit, wo professionelle und ehrenamtliche Mitarbeiter gemeinsame Pflegearbeit leisten."

Die Stadt Wien sei also wirklich kein Vorzeigemodell bei der Pflege hilfsbedürftiger Menschen. Ganz im Gegensatz dazu habe die Bundesregierung zahlreiche Errungenschaften im Pflege- und Versorgungsbereich vorzuweisen:

"Unter Bundeskanzler Schüssel wurde beispielsweise die in Europa einmalige Familienhospizkarenz verwirklicht, die begünstigte Selbstversicherung pflegender Angehöriger realisiert sowie die rechtliche Absicherung des Tätigwerdens von pflegenden Angehörigen im Ärztegesetz verankert", nannte Korosec nur einige Beispiele.

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