Regionalbahn-Schließungen: Eder - ÖVP wieder wortbrüchig

Wien (SK) - Über die von den ÖBB geplante Stilllegung von 15 Regionalbahnen ist aus Sicht von SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder das letzte Wort noch nicht gesprochen. Denn bei Verkehrsinfrastrukturunternehmen wie der Bahn geht es nicht nur um betriebswirtschaftliche Überlegungen, sondern auch um verkehrspolitische und gesamtvolkswirtschaftliche, so Eder. Die endgültige Entscheidung werde nach dem 1. Oktober beim neuen Verkehrsminister liegen. Eders Kritik richtet sich hauptsächlich gegen die Verkehrspolitik von ÖVP und BZÖ, die er für die Schließungswelle im ländlichen Raum verantwortlich macht. ****

Denn neben den Regionalbahnen wurden seit dem Jahr 2000 auch beinahe tausend Postämter, 120 Polizeiposten und 50 Bezirksgerichte zugesperrt (eine genaue Aufstellung über die Kahlschlagbilanz der Regierung Schüssel gibt es im Internet unter www.kommunalpolitik.at ).

Und auch bei den Regionalbahnen hat die ÖVP ihre Versprechen gebrochen, so Eder weiter. Denn noch im Juni hat ÖVP-Staatssekretär Kukacka versichert, "dass es bei dem neuen Regionalbahnen-Konzept keineswegs darum geht, Nebenbahnen stillzulegen". Dazu Eder: "Das zeigt der Bevölkerung einmal mehr, was von den Versprechen der ÖVP zu halten ist, nämlich nichts." (Schluss) wf

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0009