Darabos zu Strache: Grenze des Zumutbaren weit überschritten

Wien (SK) - Auch wenn im Wahlkampf pointiertere Formulierungen vorkommen können, sieht SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos in den aktuellen Aussagen von FPÖ-Chef Strache zur Ausländerpolitik die Grenze des Zumutbaren weit überschritten. Straches Ansagen und Forderungen seien "völliger Schwachsinn, das geht in eine Richtung, die in einem demokratischen Diskurs nichts verloren hat", sagte Darabos am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Darabos sieht sowohl bei der FPÖ als auch beim BZÖ den Versuch, mit radikaler Rhetorik von den inneren Streitigkeiten abzulenken. So hat heute auch ÖVP-Koalitionspartner Haider vom BZÖ mit verbalen Ausritten auf sich aufmerksam gemacht. Unter anderem spricht Haider davon, dass "Österreich zu einem Ganoven und Lumpenstaat verkommt".

Bemerkenswert ist für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer dabei, dass diese Parteien mit der ÖVP seit sechs Jahren die Regierung bilden. "Man fragt sich also, gegen wen sich die radikale Kritik von Strache und Haider richtet und wen Haider meint, wenn er von 'Ganoven und Lumpen' redet", so Darabos.

Darabos abschließend: "Am 1. Oktober haben die Österreicherinnen und Österreicher die Gelegenheit, dieses schwarz-orange-blaue Trauerspiel zu beenden." (Schluss) wf

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